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Lebenssichten
Bild: Bernd Goering: ohne Titel Lörrach.- ExpoTriRhena, die Erlebnisausstellung zur Geschichte und Gegenwart der Drei-Länder-Region mit Deutschland, Frankreich und der Schweiz ist ständig im Museum am Burghof in Lörrach zu sehen. Ab 10. Februar kommt (neben 3 x Hett ? eine Künstlerfamilie) eine neue Sonderausstellung dazu. Sie läuft .bis 11. März und erzählt von  Bernd Goering ? Vom Anfang anDer in Basel geborene und in Lörrach lebende Bernd Goering hat in Basel und Freiburg studiert und ist hier in der Region mit zahlreichen Werken im öffentlichen Raum vertreten. Er ist Mitglied im Deutschen Künstlerbund, seine Arbeiten wurden in vielen Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt, er hat verschiedene Auszeichnungen erhalten und Wettbewerbe gewonnen und arbeitet in Lörrach und in Egringen.Anlässlich des 50. Geburtstages des Künstlers zeigt das Museum am Burghof in der Ausstellung "Vom Anfang an" Werke aus fast 25 Jahren. Einige dieser Werke verbleiben dem Museum als Schenkung. Die Ausstellung spannt den Bogen von den ersten Plastiken aus Stein und Stahl bis hin zu den Skulpturen und Buchobjekten der letzten Jahre, bei denen die Auseinandersetzung mit dem Innersten ein wichtiges Thema war. Bereits seit 27. Januar (? 4. März 2012) läuft die Ausstellung 3 x Hett ? eine Künstlerfamilie. Erstmals seit vielen Jahren bietet sie eine Übersicht über das künstlerische Schaffen der Familie Hett. Es werden Werke von Günter und Waltraud Hett aus der Sammlung des Museums am Burghof im Hebelsaal präsentiert, ergänzt mit Leihgaben des Sohnes Friedemann Hett.Die Künstlerfamilie aus Haagen arbeitet in drei ganz unterschiedlichen Techniken. Die Ausstellung zeigt drei künstlerische Wege, drei Individuen ? diese spiegeln sich auch in der räumlichen Dreigliederung der Ausstellung. Veranstaltungen:Samstag, 4. Februar 2012, 15.00 UhrKinderprogramm im Februar im Museum:Leben auf Burg Rötteln ? Führung durch die ExpoTriRhenaFür Kinder von 7 bis 12 Jahren. Teilnehmerzahl: 20 Kinder. Anmeldung im Museumssekretariat unter 0(0 49) 7621 91 93 70. Unkostenbeitrag: 3 ?. Freitag, 10. Februar. 2012, 19:00 UhrVernissage der Sonderausstellung ?Bernd Goering: Vom Anfang an? Sonntag, 12. Februar 2012, 15:00 UhrMarkgräflerland und RegioÖffentliche Führung durch die ExpoTriRhena im Museum am Burghof mit Hansjörg Noe Freitag, 17. Februar 2012, 19:00 UhrÖffentliche Führung durch die Ausstellung Bernd Goering: Vom Anfang anMit Gottfried Schubert, Kunsthistoriker Samstag, 25. Februar 2012, 14 UhrBernd Goerings Werke in Lörrach: Stadtrundgang mit Ingrid BaumannDer Stadtrundgang führt zu vier Orten mit Werken von Bernd Goering in der Innenstadt. Abschließend findet ein Umtrunk in der Ausstellung im Museum statt. Der Künstler nimmt am Rundgang teil und steht zur Beantwortung von Fragen zur Verfügung.Treffpunkt: Eingang zum Landratsamt Lörrach, Palmstraße 3Gebühr: Erwachsene 3,50 Euro, Kinder 2,50 Euro, Familienkarte 9 Euro, Mitglieder Museumsverein frei.Öffnungszeiten: Mi ? Sa    14 ? 17:00 Uhr, So 11 ? 17:00 Uhr, Café Museum Fr ? So 14 ? 17:30 Uhr. Am Fasnachtssonntag, 19.02.2012 bleibt das Museum geschlossen. Sonderausstellungen:27. Januar ? 4. März 20123 x Hett ? eine Künstlerfamilie10. Februar ? 11. März 2012Bernd Goering ? Vom Anfang anMuseum am BurghofBasler Straße 14379540 LörrachTel. 07621/919370www.museum-loerrach.de

Marie-Paule Jungblut neue Direktorin des Historischen Museums Basel
Marie-Paule JungblutBasel.- Ab August 2012 wird Marie-Paule Jungblut (48, siehe Foto) ihre neue Tätigkeit als Direktorin des Historischen Museums Basel aufnehmen. Regierungspräsident Guy Morin, die Abtei- lung Kultur sowie die Kommission des Museums freuen sich, mit der Historikerin und Ausstellungskuratorin Jungblut eine erfahrene und international bestens vernetzte neue Direktorin gefunden zu haben. Dies teilt das Museum mit.Marie-Paule Jungblut, geboren am 12. Oktober 1964 in Fribourg (CH), ist Historikerin und als ausgewiesene Kuratorin und Ausstellungsmacherin seit rund 20 Jahren im Museumsbe- reich tätig. Seit 1992 arbeitet Frau Jungblut als Historikerin und Kuratorin und seit 2007 als stellvertretende Direktorin am Musée d?Histoire de la Ville de Luxembourg. In ihrer jetzigen Position obliegt Frau Jungblut die Ko-Direktion und die kuratorische Verantwortung für das Historische Museum Luxemburg, eine Institution, die sie mit Erfolg seit vielen Jahren als eu- ropaweit vernetzte Ausstellungsmacherin mitprägt. In dieser Funktion ist sie seit 2010 auch für das neu eröffnete Kunstmuseum der Stadt Luxemburg, die Villa Vauban, zuständig. Meh- rere von ihr kuratierte Sonderausstellungen sind in grossen europäischen Museen gezeigt worden, zuletzt im Historischen Museum Bern ?Mord und Totschlag. Eine Ausstellung über das Leben?.2010 war sie für die Dauerausstellung des im selben Jahr eröffneten Europäischen Muse- ums Schengen sowie für eine Ausstellung zu den Schengener Verträgen im Luxemburger Pavillon der Weltausstellung in Shanghai verantwortlich. Momentan ist sie ausserdem Do- zentin für Museologie an den Universitäten Lüttich und Luxemburg. Neben diesen Tätigkeiten bekleidete sie zahlreiche internationale Ämter: Unter anderem war sie von 2004 bis 2010 Präsidentin und Generalsekretärin der Association Internationale des Musées d?Histoire (AIMH) und des ICOM-Komitees für Archäologie- und Geschichtsmuseen (ICMAH). Marie-Paule Jungblut hat zahlreiche Ausstellungskataloge herausgegeben und wissenschaftliche Beiträge zu historischen und museologischen Themen publiziert. Von 1983 bis 1988 hat Jungblut Geschichte und Germanistik an den Universitäten Luxem- burg und Göttingen studiert. Gestartet hat sie ihre berufliche Karriere am European Institute for the Media in Manchester, wo sie als Research-Assistant und als Ausstellungsassistentin im Rahmen der großen Luxemburger Jubiläumsausstellung ?De l?Etat à la Nation. 1839- 1989? tätig war. Von 1990 bis 1991 war sie Lehrbeauftragte an Luxemburger Sekundarschu- len tätig.Neben ihrer Muttersprache Luxemburgisch spricht sie fliessend Deutsch, Französisch und Englisch. Sie ist Mutter einer 17-jährigen Tochter und eines 12-jährigen Sohnes. Aufgrund ihrer Fachkenntnisse und Berufserfahrungen sowie ihrer internationalen Vernet- zung im gesamten Museumsbereich ist Marie-Paule Jungblut eine ideale Person für die Lei- tung und Weiterentwicklung des Historischen Museums Basel. Marie-Paule Jungblut freut sich darauf, ab August ihre Tätigkeit als Direktorin des Historischen Museums aufzunehmen.

Dies & das und jede Menge aus dem Kulturticker
Zum Start des INTERREG-Projektes ?Dreiländermuseum? tragen sich 34 Vertreter von oberrheinischer Museen, Geschichtsvereinen und anderen Einrichtungen im Sitz der Regionalverwaltung des Elsass (Maison de la Région, Straßburg)3land.- Ein neues INTERREG-Projekt ?Dreiländermuseum ? trinationales Netzwerk für Geschichte und Kultur? hat mit einem ersten Treffen in Straßburg seine Arbeit aufgenommen. Federführender Projektträger ist das Museum am Burghof der Stadt Lörrach. Bis Ende 2014 verbindet das Vorhaben 20 Partner aus Frankreich, Deutschland und der Schweiz zu einem der aktuell größten grenzüberschreitenden Kulturprojekte am Oberrhein. Insgesamt steht dafür ein Budget von 2,5 Millionen Euro zur Verfügung. Das INTERREG-Projekt widmet sich insbesondere der Zusammenarbeit der Geschichtsvereine und der Museen am Oberrhein. Es soll ein Netzwerk von Geschichtsvereinen mit rund 10.000 Mitgliedern entstehen. Beim ersten Treffen im Maison de la Région in Straßburg wurde dafür jetzt zunächst ein trinationaler Koordinationsrat gebildet. Eine erste Vollversammlung mit Vertretern oberrheinischer Geschichtsvereine wurde für Samstag, 16. Juni, vereinbart, sie findet im ehemaligen Kloster Lucelle im Departement Haut-Rhin statt.Parallel dazu haben sich bei dem kick-off-Treffen in Straßburg die historischen Museen von Straßburg, Mulhouse, Speyer, Rastatt, Freiburg, Liestal, Delémont und Lörrach zu einem ?Runden Tisch oberrheinischer Museen? zusammengeschlossen. Ihr Ziel ist die Präsentation von acht Ausstellungen zum Ersten Weltkrieg am Oberrhein im Jahr 2014. Hundert Jahre nach dessen Beginn soll das epochale Ereignis und seine Folgen für das Leben am Oberrhein aus deutscher, französischer und schweizerischer Sicht beleuchtet werden. Ein erstes Arbeitstreffen zur Abstimmung der Ausstellungskonzeptionen findet am 8. März in Lörrach statt. Nach dieser ersten Sitzung lädt der Runde Tisch weitere Museen am Oberrhein ein, sich am Projekt zu beteiligen.Le nouveau projet INTERREG « Musée des Trois-Pays ? Réseau trinational pour l?Histoire et la Culture » a démarré lors d?une première rencontre entre partenaires à Strasbourg. Il regroupe jusqu?à la fin 2014 une vingtaine de partenaires de France, d?Allemagne et de Suisse dans l?un des plus grands projets transfrontaliers culturels actuels du Rhin Supérieur. Il dispose d?un budget global de 2,5 millions d?Euros.Le projet INTERREG se consacre particulièrement à la coopération entre les Sociétés d?Histoire et les musées du Rhin Supérieur. Un réseau de Sociétés d?Histoire avec environ 10 000 membres devrait être mis sur pied. Lors de la première rencontre dans la Maison de la Région à Strasbourg, un conseil trinational de coordination s?est constitué. Une première assemblée plénière avec les membres des Sociétés d?Histoire du Rhin Supérieur est prévue le 16 juin 2012. Elle se tiendra dans l?ancien monastère de Lucelle dans le département du Haut-Rhin.PersönlichesMatthias Gawriloff wird neuer Geschäftsführer der basel sinfonietta. Gawriloff folgt auf Harald Schneider, der seit Januar 2004 der basel sinfonietta als Geschäftsführer verbunden war und in gleicher Funktion ans Philharmonische Orchester Freiburg (Breisgau) wechselt. Dies teilt die Sinfonietta mit.Matthias Gawriloff stammt aus einer traditionsreichen Musikerfamilie. Nach dem Klarinettenstudium an der Staatlichen Hochschule Hannover spielte er als Soloklarinettist bei der Nordwestdeutschen Philharmonie in Herford und als Bassklarinettist an der Oper Hannover. Es folgten Jahre als Solist in verschiedenen Orchestern und Kammermusikensembles auf internationalen Bühnen. Gawriloff war Stipendiat der Cité internationale des Arts in Paris als Auszeichnung für die Intendanz des Projekts Kammermusik und Jazz und der Landesmusikfestivals in Hannover und Niedersachsen. Von 1996 bis 1999 wirkte er als Manager des Sinfonieorchesters des Saarländischen Rundfunks und war parallel mit der Produktionsleitung internationaler Tourneen des SWR Sinfonieorchesters Baden-Baden und Freiburg betraut. Im November 2001 übernahm Matthias Gawriloff die Intendanz der Deutschen Kammerakademie. Seit Herbst 2008 und bis Ende Juni 2012  ist er Direktor des Berner Symphonieorchesters.Matthias Gawriloff wird seine Stelle als Geschäftsführer der basel sinfonietta zum 1. Juli 2012 antreten. Bereits ab dem 1. Februar wird er mit einem Teilzeitpensum seine Tätigkeit bei der basel sinfonietta aufnehmen.AusstellungenDie neuen Sonderausstellungen im Aargauer Kunsthaus sind eröffnet: Roman Signer. Strassenbilder und Super-8-Filme, Blick. Künstler/innen arbeiten mit dem Ringier Bildarchiv und CARAVAN 1/2012 - Ausstellungsreihe für junge Kunst: Daniel Karrer sind bis am 22. April 2012 zu sehen. Auch die Sammlungsausstellung Winterwelten ist noch bis am 22. April zu sehen. Dazu gibt es jeweils ein Begleitprogramm. www.aargauerkunsthaus.ch, www.kunst-klick.chBlickwechsel? gibt es im Basler Museum der Kulturen:Geboten wird ein Ort der Begegnung und Inspiration, vom 2.-5.2.2012 bietet Blickwechsel - eine Reise zu unserem Fussabdruck an anderen Orten der Welt http://mkb.ch/dms/email_anhang/MKB_Flyer/MKB_flyer.pdf  ?Blickwechsel? im Museum der Kulturen BaselDo. 2. Februar 2012, 19.00 bis 21.00 UhrSa. 4. Februar 2012, 15.00 bis 17.00 UhrSo. 5. Februar 2012, 15.00 bis 17.00 Uhr dies & dasZum 10. Mal trifft sich der Philo Club Weil am Montag, 6. Februar 2012 ? 20 Uhr, in der Buchhandlung Müller, Hauptstrasse 292um ein Brennpunktthema der Philosophie zu diskutieren.Dieses Mal geht es um ?Heraklit ? der Dunkle, der in Rätseln Sprechende?. Gast ist Prof. Dr. Anselm Ernst. Zur Teilnahme sind keinerlei besondere Voraussetzungen erforderlich. Alle haben etwas Wichtiges zu sagen.Anmeldung unter: mail@holon-philosophie.de oder info@buechermueller.deKleinkunst?Lieber lügen als kurze Beine? heißt das Kabarett-Programm, das Frank Sauer am Samstag, den 4.2.2012, 20:15 Uhr im TAM in Weil am Rhein präsentiert. Dabei erzählt Frank Sauer hier die ganze Wahrheit über die Lüge. Inclusive eines Ausflugs in die wissenschaftlichen Höhen der Lügologie. Alle Plätze sind nummeriert. Karten können nur über die Buchhandlung Lindow  Hinterdorfstrasse, Alt-Weil  (Tel: 07621 71334)  gekauft und reserviert werden. www.tam-weil.deLiteraturDer Fachausschuss Literatur BS/BL lädt am Montag, 6. Februar 2012 zu einer öffentlichen Lesung in das Vorstadttheater Basel ein. Aus ihren jüngsten, noch unveröffentlichten Arbeiten lesen die Basler AutorInnen Melitta Breznik, Sandra Hughes, Ingeborg Kaiser, Robert Stalder und Patrick Tschan. Mehr: http://www.medienmitteilungen.bs.ch/2012-02-02-pd-001Dienstag, 14. Februar 2012, 20 Uhr, Petra Gabriel liest aus "Die Köchin und der König" in der Buchhandlung Müller, Weil am Rhein. Bisher sind fünf historische Romane von Petra Gabriel erschienen, drei davon, nämlich ?Zeit des Lavendels?, die "Gefangene des Kardinals? und ?Waldos Lied?, greifen Geschichte und Geschichten der vier Waldstädte aus verschiedenen Jahrhunderten auf. Nach Säckingen, Laufenburg und Rheinfelden lässt sie mit dem sechsten historischen Roman ?Die Köchin und der König? nun ein Stück Waldshuter Vergangenheit wieder aufleben. Karten zu 8 Euro gibt es bei der Buchhandlung Müller im Vorverkauf. Tel. 07621/74090 Fax 07621/78694, www.buechermueller.de MusikFür Spontanentschlossene: Das Leipziger Vokalensemble amarcord gastiert heute, 2. Februar 2012 im Burghof Lörrach. www.burghof.comAm Freitag, den 10. Februar spielt das Trio "Tango-Transit" um 20 Uhr im Kesselhaus Weil am Rhein. Ähnlich wie bei Genivan im Januar zeigt die Besetzung mit Akkordeon und Kontrabass, welche Klangspektren im Jazz möglich sind. Im Januar stand der brasilianische Bossa Nova im Mittelpunkt, jetzt der Tango.  Das Trio mit Akkordeon-Ikone Martin Wagner, Kontrabass-Zauberer Hanns Höhn und Ausnahme-Schlagzeuger Andreas Neubauer bietet raffinierte, neue, bezaubernde Kost, schrieb die Kritik über die neueste CD "blut".Weitere Informationen unter www.kulturzentrum-kesselhaus.de und www.martin-wagner.eu; Reservierungen beim Städtischen Kulturamt unter Telefon 07621 704 412 oder kultur@weil-am-rhein.deSchwarz auf Weiss: Terrae incognitae ist der Titel eines literarisches Kammerkonzert des Sinfonieorchesters Basel mit Texten von Georg Forster und Musik  von W. A. Mozart. Ort und Zeit: Sonntag, 12. Februar, 17.00 Uhr, Basler Papiermühle (Schweizerisches Museum für Papier, Schrift und Druck), St. Albantal 37.Während der junge Wolfgang Amadé Mozart mit seiner Musik ungekannte musikalische Kontinente erschloss, begründete  der fast gleichaltrige Georg Forster mit seinen Reiseberichten von den Entdeckungsfahrten mit James Cook die moderne Reiseliteratur. Am 12. Februar kommt es in der Basler Papiermühle nach rund 230 Jahren zu einer Begegnung der beiden Genies. Christian Sutter liest Passagen aus Forsters Reiseberichten, Musikerinnen und Musiker des Sinfonieorchesters Basel umspielen diese mit zeitgleich entstandener Kammermusik von Mozart.www.sinfonieorchesterbasel.chTheaterAm 8. und 9. Februar gastiert im Rahmen der Série française das Pariser Théâtre Nanterre-Amandiers mit Ibsens UNE MAISON DE POUPÉE im Zürcher Pfauen. Das Stück, inszeniert von Jean-Louis Martinelli, einem der bedeutendsten Regisseure des französischen Theaters, wird dabei auf Französisch mit deutschen Übertiteln zu erleben sein. Gastspiel: Mittwoch, 8.2. & Donnerstag, 9.2.2012, jeweils 19.30 Uhr, www.schauspielhaus.chZum VormerkenKultur im Kursaal Neustädter Hof, Titisee-Neustadt, Samstag, 17. März: Freiburger Mundartgruppe mit der Komödie "Männer sin au nur Mensche". www.kultur-neustaedterhof.deLetzte Linkswww.countune.com, das Internetprojekt von Gerd Jansen: Eine Wohnung mit Blick auf New York? Kein Problem. Das Atelier von Peter White bietet einen solch faszinierenden Blick und wir dürfen in diesem Monat durch sein Fenster das countune Bildband vor dieser großartigen Kulisse vorüber ziehen sehen. Dazu bietet countune natürlich auch die passende Musik, wiederum eine wunderschöne Komposition von Christian Seiffert.

Adam und Eva, oder: Wer beisst hier wen?
Albrecht Dürer (1471-1528): Adam und Eva, 1504. Kupferstich; Graphische Sammlung der ETH ZürichZürich.- Die Graphische Sammlung der ETH Zürich steht kurz vor dem Sündenfall. Am 8. Februar beginnt eine Ausstellung mit dem vielversprechenden Titel Adam und Eva und die Apfelaffäre. In seinem Buch «Die Intrige. Theorie und Praxis der Hinterlist» (2006) schreibt Peter von Matt in einem Kapitel zur Dramaturgie eines verbrecherischen Aktes, der von zweien begangen wird: Exemplarisch sei da die «Apfelaffäre» im Paradies. "Adam und Eva stellen eine Urgestalt des Paars als Täter dar. Sie dürfen von der Frucht des Baumes nicht essen und tun es doch. Beide beissen zu.... Aber wann und wie beissen sie zu, und wer zuerst, und warum tut es der andere auch? Geht man die Adam-und-Eva-Bilder in der Kunstgeschichte durch, sieht man, dass der Apfel immer da ist auf den Gemälden und Kupferstichen, aber immer wieder anders.« Und immer wieder anders agiere auch die Täterschaft Mann, Frau und Schlange. Die Tat werde gemeinsam und doch individuell begangen und: »Beides muss im Bild sichtbar werden, aber indem es sichtbar wird, wird es auch schon gedeutet." Das sei ? abgesehen von der gewaltigen Frage nach der Schuld ? erst einmal kurzweilig zum Anschauen. Grund genug, solche Bilder in einer Ausstellung zu versammeln.Mit wenigen Ausnahmen wird ausschliesslich der Tatbestand des Sündenfalls präsentiert, dieses folgenschweren Moments der Widerhandlung unserer Stammeltern gegen die einzige Einschränkung in ihrem paradiesischen Dasein. Prinzipiell geht es im Ablauf des Geschehens ums Immergleiche: um den engen Zusammenhang von Nehmen, Übergeben, Entgegennehmen, Weitergeben und Annehmen des Apfels.Wie ist das Paar dargestellt? Zeigt es sich in unschuldiger Blösse, bevor das problematische Spiel um das Tabu des nackten Körpers beginnt, das heisst, bevor aus einer gottgegeben-selbstverständlichen Bedingung wollüstiges Potential erwächst? Oder ahnt man beim Anschauen, wie sich diese Veränderung anbahnt? ? als Vorschau auf das erwachende Gewissen der beiden, die ihrerseits ahnen, dass sie nicht perfekt sind, sondern nackt. Wie reagieren sie?Zuweilen schämen sie sich, zuweilen kokettieren sie eher damit, zuweilen geht eins ins andere über und wird zum Vexierspiel zwischen konkretem Verbergen und metaphorischem Hinweisen. Zuweilen geht es schon eindeutig zweideutig zu.Meist ist es ja Eva, die den Apfel anbietet und ihre Rolle als Femme fatale ausbildet. Eigentlich galt sie ja als zweites und schwächeres Geschöpf, zu ihrem eigenen Schutz vor des Teufels Einfluss Gottes Erstgeborenem untergeordnet. Als es dann aber um die Probe aufs Exempel geht, zeigt sich der Primus des ?starken Geschlechts? sorglos oder als zögerndes, linkisches Opfer.Beteiligt am Sündenfall sind beide. Aber ist nicht einmal sie, einmal er ein bisschen schuldiger? An ihrer Exilierung aus Eden ändert das schliesslich nichts. Eva Korazija.Öffnungszeiten: Mo bis Fr von 10 - 17 Uhr, Mittwoch bis 19 Uhr, Sa und So geschlossenAdam und Eva und die Apfelaffäre8. Februar bis 5. April 2012Eröffnung: Di 7. Februar 12, 18 UhrGraphische Sammlung der ETHRämistrasse 101CH - 8092 Zürich0041 (0)44 632 40 46info@gs.ethz.chhttp://www.gs.ethz.ch

Zwischen Ornament und Protest
R. Thinking / Dreaming about Overpopulation I, 1999/2000. Holz, Textil, Luftballon, ca. 75 × 65 × 50 cm; evn collection, Maria Enzersdorf, AustriaBasel.- Róza El-Hassan (geb. 1966 in Budapest) zählt zu den prominentesten Vertretern der zeitgenössischen Kunst Ungarns. Mit Zeichnungen, Objekten, Installationen und Aktionen hat sich die Künstlerin in den letzten zwanzig Jahren international einen Namen gemacht. 1993 begann sie an der Aperto der Biennale von Venedig ihre internationale Ausstellungstätigkeit und 1997 bespielte sie dort den Ungarischen Pavillon. In den 1990er-Jahren war ihre Kunst stark konzeptuell geprägt.Das Kunstmuseum Basel widmet ihr vom 11. Februar bis 20. Mai eine Ausstellung.Durch die Kombination gegensätzlicher Materialien irritierte sie die Wahrnehmung der Betrachter, liess Zeichnungen in den Raum wachsen und schuf dadurch auch Metaphern für gesellschaftliche Prozesse.Sensibilisiert durch den Balkankonflikt und andere Ereignisse begann Róza El-Hassan 2001 politischen Fragen nachzugehen und griff dabei Themen der ethnischen und religiösen Verfolgung, der Solidarität und Kollektivschuld auf, die ihr als Frau mit ungarisch-christlichen und zugleich syrisch-muslimischen Wurzeln persönlich wichtig sind. In diesem Zusammenhang ist auch ihre Hinwendung zu intensiverer Tätigkeit im Bereich der Kunst im öffentlichen Raum und zu sozialen Projekten zu sehen.Während die früheren Arbeiten eher konzeptuell geprägt sind, entstehen seit 1999 tagebuchähnliche Zeichnungen und Collagen. Ihre Arbeiten auf Papier sind immer leicht und fragil, bleiben offen und provisorisch. Die zeichnerische Recherche ist für die Künstlerin mit ungarisch-syrischer Herkunft stets auch eine Suche nach der eigenen Identität. Zwischen Ornament und Protest verhandelt sie grundlegende Fragen nach künstlerischer Autonomie, politischer Relevanz und ästhetischem Anspruch.Öffnungszeiten:  Di bis So 10 - 17 UhrRóza El-Hassan - In BetweenZeichnungen und Objekte11. Februar bis 20. Mai 2012Kunstmuseum BaselSt. Alban-Graben 16CH - 4010 Basel0041 (0)61 20662-62http://www.kunstmuseumbasel.ch

100 Jahre Schweizer Grafik
Carlo Vivarelli: Merce svizzera, 1952. Museum für Gestaltung Zürich, Poster Collection; © ZHdKZürich.- Grafik ist allgegenwärtig. Wer kennt nicht das Signet der SBB, die neun leuchtfarbenen Punkte der Plastiktasche von ABM oder die legendären Werbekampagnen für Toni-Joghurt? Die grafischen Zeichen des alltäglichen Lebens schreiben sich in unser kollektives Gedächtnis ein und prägen die visuelle Kultur nachhaltig. Die neue Ausstellung im Zürcher Museum für Gestaltung  «100 Jahre Schweizer Grafik» beleuchtet vom 10. Februar bis 3. Juni aus der Aktualität heraus die Vielfalt gegenwärtiger visueller Kommunikation wie auch die feinen Traditionslinien, die zwischen Werken verschiedener Epochen verlaufen.Der Blick richtet sich auf Gegenwärtiges sowie Vergangenes, das in der Ausstellung neu entdeckt werden kann. Die Schau zeigt auf, dass ein eigentlicher Stil in der Schweizer Grafik nicht auszumachen ist, eine bestimmte Haltung hingegen sehr wohl. Die augenfällige Qualität der Arbeiten, ihre solide Verwurzelung im Handwerk sowie Präzision und Reduktion auf das Wesentliche sind ihre Merkmale. Grafik aus der Schweiz spiegelt internationale Tendenzen ebenso wie lokale Eigenheiten. Ironie und Witz sind ihre Begleiter.Die Ausstellung ist ein bunter Querschnitt durch hundert Jahre visuelle Alltagskultur. Den chronologischen Leitfaden bildet ein umlaufender Fries mit 100 Plakaten aus der Zeit von 1912 bis 2012. Das Medium Plakat hat sich offensichtlich über die ganze Zeitspanne hinweg behauptet, so dass der Bogen von Klassikern der Plakatkunst wie Otto Baumberger bis hin zu Gestaltern der jüngsten Generation reicht. Die Schau macht sichtbar, dass das grafische Gestalten trotz zeitbedingt wechselnder Bedürfnisse, Ansprüche und Techniken um ähnliche Themen kreist: Das Spannungsfeld von Kunst und Grafik manifestiert sich etwa in den Arbeiten von Max Bill, der Dialog zwischen Grafik und Fotografie zeigt sich bei der Tourismus-Werbung von Herbert Matter und die Welt der Zeichen und Symbole im Logo der Migros. Die Werbung ist in Klassikern der Zürcher Werbeagentur GGK und die Dauerbeziehung von Musik und grafischer Kultur in Exponaten der Club-Szene oder im legendären Sirenella-Plakat von Max Huber eingefangen.«100 Jahre Schweizer Grafik» spricht sowohl Änderungen von Denkmustern an wie auch Konstanten in der Haltung der Gestaltenden oder in der Handhabung gestalterischer Mittel. Diesen Themenfeldern sind ausgewählte Fallstudien gegenübergestellt. Der Fokus richtet sich hier beispielsweise auf die Swissair und deren Erscheinungsbild, die Signaletik des Centre Georges Pompidou in Paris oder die Produktionen der Roten Fabrik. Der Venue-Bereich, eine temporäre Plattform innerhalb der Ausstellung, zeigt nacheinander zwei zeitgenössische, von externen Kuratoren- und Künstlerteams ausgewählte Positionen.Ergänzend zur Auffächerung der inhaltlichen und historischen Dimension der Schweizer Grafik vermittelt die Ausstellung deren grosse mediale Breite. Neben dem Plakat werden kleinere Drucksachen wie Party-Flyer, Beispiele der Buchgestaltung und der Signaletik, einprägsame Werbekampagnen, Design-Objekte oder bewegte Bilder gezeigt. Viele Exponate stammen aus den reichen Beständen der hauseigenen Grafik- und Plakatsammlung, ergänzt durch wichtige Donationen und Leihgaben. Im Hinblick auf das neue Sammlungszentrum des Museum für Gestaltung Zürich, das im Toni-Areal entsteht, wird der einmalige Fundus an Sammlungsobjekten erstmals in diesem Umfang einer breiten Öffentlichkeit präsentiert. Ein Referenzwerk zur Schweizer Grafik erscheint 2013.Öffnungszeiten: Di bis So 10 ? 17 Uhr Mittwoch 10 ? 20 Uhr100 Jahre Schweizer Grafik10. Februar bis 3. Juni 2012Vernissage: Do 9. Februar 12, 19 UhrMuseum für Gestaltung ZürichAusstellungsstrasse 60CH - 8005 Zürich0041 (0)43 446 67 67welcome@museum-gestaltung.chhttp://www.museum-gestaltung.ch

In herzlicher Schweigsamkeit
Jean Tinguely, 1990; © 2011, ProLitteris, Zurich Basel.- Vera Islers Porträts der «Face to Face»-Serie zeichnen sich durch Direktheit und Natürlichkeit aus. Es sind, wie die Künstlerin betont, «Porträts für mich allein», die ohne Assistenz, ohne Kunstlicht und entsprechend ohne Ablenkung entstanden sind. Sie dokumentieren ihre Begegnungen mit Künstlern und Künstlerinnen, die in «herzlicher Schweigsamkeit» stets sehr persönliche Befindlichkeiten festhalten. Sie zwingen die Porträtierten, aber auch den Betrachter zu Ruhe und Aufmerksamkeit. Im Museum Tinguely sind ab dem 1. Februar die großformatigen Photographien der zweiten «Face to Face»-Serie zu sehen.Die Schweizer Künstlerin Vera Isler (geb. 1931) publizierte ihre Künstlerporträts erstmals 1992 unter dem Titel «Face to Face». Seither entstanden zahlreiche weitere Porträts von Stars der internationalen Kunstszene, sodass sich das Museum Tinguely Basel und das Museum der Moderne Salzburg entschlossen, diesen zweiten Teil ihrer Fotografien als «Face to Face II» zu produzieren, als Ausstellung zu präsentieren und in einem Buch zusammenzufassen.Vera Islers Porträtfotos unterscheiden sich von anderen Künstlerfotografien durch ihre Direktheit. Sie fotografiert nicht im Studio, ohne aufwändige Gerätschaften, Blitz oder Assistenten ? sie geht zu den Künstlern, trifft sie im Atelier, spricht sie bei Ausstellungen an und hält so unverwechselbare, persönliche Momente und Begegnungen fest, jenseits von grosser Pose oder inszenierter Attitüde. Sie macht davon (annähernd) lebensgrosse Prints, ausschliesslich in Schwarz/Weiss. Fotografin und Künstler, dargestellte Person und Betrachter treffen sich auf Augenhöhe. In den Ausstellungen legt sie Wert auf eine dicht gereihte Anordnung ihrer Porträtfotos, sodass dem Besucher die abgebildeten Personen gleichsam «begegnen» können.Bevor sie zur Fotografie fand, war Vera Isler in vielen Medien und verschiedenen Techniken tätig. Sie hatte sich mit Schnittpunkten zwischen Naturwissenschaften und Kunst befasst und im Bereich der plastischen Gestaltung gearbeitet. In den siebziger Jahren beschäftigte sich Vera Isler mit «Programmierungen», die sie aus Abfallmaterial medizinischer Verpackungen schuf, und später visualisierte sie DNA in ihrer Serie «Genetik». Entstanden sind Bilder und Skulpturen, in denen sich die Künstlerin pionierhaft mit heute hochaktuellen Themen auseinandersetzt.Mit Fotostrecken über die US-amerikanische Schwulenszene und über die Jugendbewegung der frühen achtziger Jahre, deren AJZ (Autonomes Jugendzentrum) sie ein Buch mit dem Titel «Kunst der Verweigerung» widmete, kam sie ab 1980 zur Fotografie. Später interessierte sie sich für alte Menschen, bis dann ab 1992 die Beschäftigung mit Porträts von Fotografen und Künstlern im Zentrum stand. In den letzten zehn Jahren wurden die medialen Möglichkeiten in Richtung Video und Filmstills erweitert ? das Experiment ist nach wie vor Triebfeder der künstlerischen Forschungen von Vera Isler.Eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Museum der Moderne Salzburg.Zur Ausstellung erscheint der Katalog «Face to Face II» im Verlag Bibliothek der Provinz (96 Seiten; 52 Abbildungen; CHF 22) mit einem Vorwort von Toni Stooss, Roland Wetzel und Andres Pardey sowie Texten von Jean-Christophe Ammann und Margit Zuckriegl.Öffnungszeiten: Di bis So 11 ? 18 Uhr, Montag geschlossen,Vera Isler ? Face to Face II1. Februar bis 6. Mai 2012Museum TinguelyPaul Sacher-Anlage 1CH - 4002 Basel0041 (0)61 68193-20infos@tinguely.chhttp://www.tinguely.chWeiterführende Links:http://www.veraislerleiner.com

Malerisches Wintermärchen
Kasimir Malewitsch: Morgen im Dorf nach dem Schneesturm, 1912. Öl auf Leinwand, 80 x 80 cm; Solomon R. Guggenheim Museum, New YorkZürich.- So richtig kommt der Winter in diesem jahr im Flachland ja nicht in die Gänge. Vielleicht  hilft das: Vom 10. Februar bis 29. April 2012 zeigt das Kunsthaus Zürich unter dem Titel «Ein Wintermärchen» den Winter in der Kunst von der Renaissance bis zum Impressionismus. Die rund 120 Werke umfassende Themen-Ausstellung enthält Gemälde von Pieter Brueghel d.J., Jacob van Ruisdael, Francisco de Goya, Kasimir Malewitsch, Claude Monet, Edvard Munch und vielen anderen europäischen Malern. Zum ersten Mal finden Schlitten des österreichischen Herrscherhauses, handgeschnitzt und reich vergoldet, sowie kostbare, flämische Tapisserien ihren Weg in ein Schweizer Kunstmuseum.Die Mythen, mit Hilfe derer die grossen Kulturen die Entstehung der Welt zu erklären versuchten, sind sich meist einig: Der Winter kam als Bestrafung und als Plage auf die Erde. Bis ins Mittelalter brachte sein Einbruch die Versorgung der Menschen und die Gesundheit einer agrarisch geprägten und von der Natur abhängigen Gesellschaft in Gefahr. Sozialem und technischem Fortschritt ist es gedankt, dass der Winter an Bedrohung immer mehr verloren hat. Das Kunst-haus Zürich zeigt denn auch die vergnügliche Seite dieser Jahreszeit und läutet mit dieser Ausstellung den Frühling ein.Nach der Renaissance aus der Mode gekommen, erlebte die Winterlandschaft im späten 18. Jahrhundert ihre künstlerische Wiedererweckung. Die karge Jahreszeit wird zunächst romantisch verklärt. Später richtet sich der Blick der Maler auf das äussere Erscheinungsbild der winterlichen Farbnuancen. Neben grossformatigen Darstellungen der in Eis und Schnee stecken gebliebenen napoleonischen Armee, versunken in Not und Elend, erwarten den Besucher im grossen Ausstellungssaal des Kunsthaus Zürich zugefrorene Gewässer, prunkvolle Stillleben und die Freuden der Eisläufer.Kunsthaus-Direktor Christoph Becker und Gastkurator Ronald de Leeuw präsentieren über Genre- und Landesgrenzen hinweg eine breit gefächerte Auswahl von mehr als 120 Kunstwerken, die zwischen 1450 und den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts in Westeuropa entstanden sind. Neben holländischer Malerei, variantenreichen Landschaftsdarstellungen und impressionistischen Werken finden sich niederländische Monatsallegorien, Szenen winterlicher Feste, Bräuche oder auch Stillleben. Porträts und Interieurs geben Einblick in die jeweiligen Wintermoden und Ausstattungen, mit denen sich die Menschen vor Kälte und Feuchtigkeit zu schützen suchten.Diese nach Strömungen und Gattungen arrangierte Gemäldeauswahl wird von einer Anzahl kostbarer Objekte ergänzt: grossformatige Tapisserien oder ein herrschaftlicher Schlitten, in den lebensgrosse Pferde eingespannt sind, Pokale, filigrane Porzellanfiguren und kostbare Steinschnittobjekte illustrieren auf char-mante Weise die handwerkliche Meisterschaft, die von den besten Manufakturen ausgeübt wurde, um ihre Auftraggeber zu erfreuen.Die vielen, in dreijähriger Vorbereitungszeit gemeinsam mit dem Kunsthistorischen Museum Wien erfolgreich verhandelten Leihgaben stammen aus den berühmtesten Museen der Welt, wie Musée d?Orsay, Musée du Louvre (Paris), The Metropolitan Museum of Art (New York), National Gallery (London), Rijksmuseum (Amsterdam) sowie aus privaten Sammlungen und eigenen Beständen. An Gemälde von Pieter Brueghel d.J. reihen sich weitere von Jacob van Ruisdael, Hendrick Avercamp, Jan van Goyen, Aert van der Neer, Jan Francisco de Goya, Kasimir Malewitsch, Claude Monet, Alfred Sisley, Camille Pissarro und Edvard Munch.Neben diesen bekannten Künstlern gilt das Augenmerk Malern, die einem Publikum ausserhalb ihres Geburtslandes selten präsentiert werden und darum spannend zu entdecken oder wiederzusehen sind. Nicht selten überraschen sie mit Motiven, die im Kontext der Ausstellung einzigartig sind. Dazu gehören beispielsweise die monumentalen, vor Eis starrenden Niagarafälle («Chutes du niagara en hiver», 1857) von Hippolyte-Victor-Valentin Sebron oder das japanisierende Herbstbild «L?automne» (1902) des Finnen Akseli Gallen Kallela. Edouard Alexandre Odier beschreibt in seinem Gemälde eine Episode des napoleonischen Rückzugs aus Moskau, während sich bei Pierre-Maximilien Delafontaine ein Schlittschuhläufer in siegreicher Pose gebärdet. Hält der Betrachter vor dem Werk des deutschen romantischen Malers Carl Friedrich Lessing («Klosterhof im Schnee», um 1829) stille Einkehr, taucht er kurz darauf in die turbulente Karnevals-Szene ein, die Johannes Lingelbach um 1650 in Rom angesiedelt hat.«Wintermärchen» beginnt in der Renaissance. Es führt den Betrachter durch 400 Jahre Gesellschafts- und Kulturgeschichte, durch schwere wie durch gute Zeiten und entlässt ihn im Frühlingserwachen des Impressionismus.Der Katalog zur Ausstellung (Verlag Dumont, 400 Seiten, 380 Abbildungen) ist bereits erschienen und für CHF 52.- am Kunsthaus-Shop erhältlich.Öffnungszeiten: Sa/So/Di 10 ? 18 Uhr, Mi bis Fr 10 ? 20 Uhr, Montag geschlossenEin Wintermärchen10. Februar bis 29. April 2012Kunsthaus ZürichHeimplatz 1CH - 8001 Zürich0041 (0)44 25384-84info@kunsthaus.chhttp://www.kunsthaus.ch

Mehr als ein weites Land
Basel.- Zwei Premieren meldet das Theater Basel für den Februar - Das weite Land von Arthur Schnitzler sowie La vida breve, Musiktheater nach Manuel de Falla in spanischer Sprache mit deutschen Übertiteln. Die Aufführung ist ein Musiktheaterprojekt des Opernstudios OperAvenir.Wie im Dominospiel, bis ein Stein fällt ? Arthur Schnitzler zeigt die komischen Verrenkungen und virtuosen Umdrehungen einer sich amüsierenden Gesellschaft. Sigmund Freuds literarischer Doppelgänger schreibt sich wie selten ein anderer in die tieferen Schichten des Bewusstseins hinein. Seine visionäre Tragikomödie des Wiener Fin de siècle von 1911 inszeniert Elias Perrig, der damit in seiner letzten Spielzeit als Schauspieldirektor eines seiner minutiös überzeichneten Gesellschaftsbilder zum ersten Mal in Grossformat auf die Grosse Bühne bringt.Rolando Garza (Musikalische Leitung) und Ulrike Jühe (Regie) haben zu La vida breve eine Fassung für die Kleine Bühne erarbeitet, die Musik wie Handlung verdichtet und die der Lust am Untergang die Lust am Leben gegenübergestellt. Für authentische jugendliche Frische sorgen die Mitlieder des Opernstudios OperAvenir, während der Jugendclub Tanz tänzerisches Temperament beisteuert.Das Februar-Programm des Theaters BaselDas weite Land von Arthur SchnitzlerMit: Martin Butzke, René Dumont, Benjamin Kempf, Hartmut Lange, Hanna Eichel, Chantal Le Moign,Astrid Meyerfeldt, Carolin SchärRegie: Elias PerrigBühne: Wolf GutjahrKostüme: Charlotte Sonja WilliMusik: Burkhard NiggemeierDramaturgie: Martina GrohmannKorsakow ist tot, mit Revolver in der Hand wurde er auf dem Diwan gefunden. Ein Selbstmord aus unglücklicher Liebe zu einer verheirateten Frau. Und diese hält seinen Abschiedsbrief in ihren Händen, Genia Hofreiter ? ist da wirklich nichts vorgefallen zwischen den beiden? Und wenn, warum nicht? In ihrer Ehe mit Friedrich scheint doch einiges möglich. Die Hofreiters führen ein offenes Haus und alle sind willkommen, die Exgeliebte und die zukünftige und der neue Nebenbuhler nebst Mutter, Freund und Feind. Überhaupt ist das Medium hier der Verdacht, das Gerücht, der Bericht. Was wirklich wirklich ist, ist Nebensache. Eine wunderbare Einrichtung, was zählt ist Amüsement, und vielleicht eine grosse Leidenschaft ? vorübergehend. Der Wunsch wird kurz erfüllt, und dann ist er wieder vorbei, wie ein Gipfelrausch zum Beispiel. Unwirklich wie ein Traum. Oder wird gerade der Traum, das Heimliche unheimlich in diesem doch nicht ganz ungefährlichen Spiel? Denn es ist tatsächlich alles möglich in dieser fortgeschrittenen Seelenlandschaft.Premiere am 16. Februar 2012, 20.00 Uhr ? Grosse BühneWeitere Vorstellungen: So 19.2.2012 um 19.00 Uhr / Do 23.2., Sa 25.2.2012 jeweils um 20.00 UhrLa vida breveMusiktheater nach Manuel de Fallain spanischer Sprache mit deutschen ÜbertitelnDas Musiktheaterprojekt des Opernstudios OperAvenirMusikalische Leitung: Rolando GarzaRegie: Ulrike JüheBühne und Kostüme: Marianna MeyerChoreographie: Béatrice Goetz, Soledad SteinhardtDramaturgie: Brigitte Heusinger, Christopher BaumannMit: Sunyoung Seo, Soledad Steinhardt, Cordelia Katharina Weil, Noel Hernández, Alex Lawrence,dem Jugendclub Tanz und einem KammerensembleLa vida breve ? nur ein kurzes Leben ist Salud beschieden, einer jungen Andalusierin, deren Schicksal durch ihre Herkunft aus dem Armen- und Zigeunerviertel bestimmt ist. «Manche werden als Hammer geboren, andere als Amboss», dieses Motto klingt leitmotivisch durch das spanische Nationalwerk, das Operngestus, Flamenco und spanische Folklore vereint. Salud ist gefangen in den Konventionen einer Gesellschaft, in der die Geburt den Lebensweg unverrückbar bestimmt und in der soziale Ehre und sexuelle Unberührtheit einen zerbrechlichen Bund eingehen. Saluds Liebe zu Paco verletzt die Regel zweifach: Sie liebt über die gesellschaftlichen Grenzen hinweg, und die Liebe scheint mutmasslich körperlich zu sein. Der doppelte Tabubruch setzt unabdingbar fatal jene ritualisierte, typisch spanische Handlungskette von Eifersucht, Fluch und Tod in Gang.Premiere am 17. Februar 2012, 20.15 Uhr ? Kleine BühneWeitere Vorstellungen: So 19.2.2012, um 19.15 UhrKlosterberg 6K6 liveStreifzüge durch die Popkultur in Zusammenarbeit mit dem Rockförderverein der Region Basel und Radicalis Music Management. Donnerstags jeweils um 21.00 Uhr ? Klosterberg 62.2. Autumn Deer / 9.2. reu. / 16.2. The running Artists / 23.2. BirdmaskEin TartuffeRegie: Martha MarxBühne und Kostüme: Blanka RádóczyDramaturgie: Fadrina ArpagausMit: Katka Kurze, Philippe Graff, Noëmi Kaiser, Max von Mühlen, Fabian DegenIn Ungarn wird ungarisches Gulasch gegessen, ungarischer Wein getrunken, ungarisches Theater gespielt und «ungarisches Recht und Leben» verteidigt.Ungarn wird immer «besser».Sa 4.2.2012, 21.00 Uhr ? Klosterberg 6Roberts roter Fadenmit Texten u.a.von Beatrice Fleischlin, Maja Tschumi und Robert (Walser) Ein Collage-Abend über das Gehen. Und über das Verlieren und Finden des roten Fadens. Im Rahmen von Stück Labor Basel.Regie: Elisabeth CaesarBühne: Katharina ScheicherKostüme: Claudia IrroDramaturgie: Fadrina ArpagausMit: Carolin Schär, Max von Mühlen und der Harfenistin Estelle CostanzoSo 5.2. und So 12.2.2012, 20.00 Uhr ? Klosterberg 6Amuse-gueuleIm Rahmen von Stück Labor BaselBeatrice Fleischlin und Antje Schupp laden in unregelmässigen Abständen zum abendlichen Pläsier ins K6. Dort bekommen Sie Einblicke in die Texteküche der Hausautorin und erfahren, was sie noch alles am Köcheln hat.Fr 10.2.2012, 21.00 Uhr ? Klosterberg 6SonderveranstaltungenKinder-CharivariD? Elli und dr LadärnemoolerRegie/Musikalische Leitung: Colette StuderText: Michael UebelhartBühne: Christoph KnöllKostüme: Antje BiniaschProduktionsleitung: Bernhard Stutz a.i.Obmann: Bernhard StutzMit: Anja Bänziger, Carol Bänziger, Leonie Bevilacqua, Fabio Costacurta,Justine Haizmann, Mia Kirsch, Vithuri Rajakrishnan, Vanessa Schöpfer, Denis Sorie, Reinhard Stehle, Guggemuusig-Barbarossa Binggis, die Jungi Garde Pfluderi Clique und Yvan Kim mit den Chriesibuebe Nach einigem Hin und Her hat die junge Garde der Laferi Clique ein Sujet gefunden. Nun geht?s darum, den Ladärnemooler Pino zu überzeugen. Beim Besuch in dessen Atelier trifft die Clique auf Pinos Nichte Elli, die ziemlich frustriert bei ihrem Onkel die Zeit verbringt. Pino ist von den Ideen der jungen Laferi nicht begeistert. Elli findet die Clique ziemlich ätzend und versteht nicht, wieso man so eine Sache aus der Fasnacht machen kann. Die jungen Laferi geben jedoch nicht auf. Werden sie es schaffen, Pino von ihrem Sujet zu überzeugen und Elli helfen, den Weg zur Fasnacht zu finden?Sa. 4.2./ So. 5.2. / Sa. 11.2./ So. 12.2.2012 jeweils um 14.00 UhrSa.11.2.2012, 17.00 Uhr, So 12.2.2012 um 11.00 Uhr ? Kleine BühneJoshua Redman New TrioMit Joshua Redman (Saxophon), Reuben Rogers (Bass), Greg Hutchinson (Schlagzeug). Redman zählt zur ersten Garde der us-Saxofonisten. Er entwickelte einen eigenständigen, funkbeeinflussten Groovesound und wagte auch immer den Blick in die Rock-szene. Das Redman Trio ist der Garant für swingenden Funk-Jazz, für expressive Soli und spannende Interaktionen eines sehr eingespielten, klavierlosen Jazztrios.Di 7.2.2012, 20.30 Uhr ? Foyer Grosse BühneIl faut qu?une porte soit ouverte ou fermed? Alfred de MussetUn spectacle d?Atelier Théâtre ActuelMise en scène: Isabelle AndréaniAvec: Isabelle Andréani et Xavier Lemaire La servante et le cocher d?Alfred de Musset pénètrent dans son grenier pour récupérer les harnais du coche, mais la découverte de textes inédits, le récit d?anecdotes piquantes vont les conduire à jouer eux même «Il faut qu?une porte soit ouverte ou fermée» et se déclarer de façon singulière leur amour.Di 7.2.2012, 19.30 Uhr ? SchauspielhausTheater Radio BaselEin Projekt des Theater Basel mit Radio BaselMit Elias Perrig und einem ÜberraschungsgastDo. 9.2.2012, 18.00 Uhr ? Foyer SchauspielhausSongs of TravelLiederzyklus von Ralph Vaughan Williams nach Robert Louis StevensonRegie: Benjamin DavidBühne: Valentin KöhlerMit: Christopher Bolduc, David Cowan und Statisterie Theater BaselDas Wandern liegt in der Natur des Menschen. Beziehungsweise das Wandern des Menschen liegt in der Natur ? beide Aspekte werden entsprechend bestaunt, bedichtet und besungen. Doch wie sieht es im Inneren des Menschen aus? Der englische Komponist Vaughan Williams versuchte sich mit diesem Liederzyklus nah Texten des «Jekyll and Hyde»-Schöpfers Stevenson an einer Antwort.Fr 10.2.2012, 23.00 Uhr ? NachtcaféMidi-MusiqueEnsemble «L?Arcadia», «L?Italianità» mit Werken von Marianna Martines, Baldassare Galuppi, Anna Bon di Venezia und Johann Adolf HasseSa 11.2.2012, 11.00 Uhr ? Foyer Grosse BühneMit einem Apfel will ich Paris in Erstaunen versetzeneine theatralische Annäherung an CézanneEine Kooperation mit dem Od-theaterIdee und Fassung: H.-D. JendreykoRegie: Andreas SchulzProduktion: stranger in companyMit: H.-D. Jendreyko und Luzius HeydrichWährend eines Rundgangs durch das Theater Basel erzählt Cézanne Andekdoten, ärgert sich über Zola und sinniert über die Form eines Apfels. Ein sinnlicher Theaterabend über das Sehen, das Suchen und über das tiefe Staunen vor der Schöpfung.Mo 13., Mo 20. und Di 21.2.2012, 20.00 Uhr ? Treffpunkt NachtcaféThe Glue «Gluebâlisation»The Beginning: AfricaMit: Gregor Beermann, Tumasch Clalüna, Jonas Göttin, Michael Moor und OliverRudin.Die Basler world-a-cappella Truppe wird 15 und startet zur Gluebâlisation (Glo- balisierung+The Glue+Bâle). Bevor die fünf Sänger nach Südafrika aufbrechen, präsentieren Sie ihren ersten Versuch eines Jubiläums-Programms.Sa 18.2.2011, 20.00 Uhr ? SchauspielhausWeitere Termine: 28.4.und 16.6.2012Comité-SchnitzelbänggMo 27.2. und Mi 29.2.2012, jeweils 19.30 Uhr ? Schauspielhaus und Grosse BühneÖffnungszeiten und Informationen:Billettkasse: Telefon +41/(0)61-295 11 33Öffnungszeiten der Billettkasse beim Theaterplatz:Montag - Freitag: 10 - 13 Uhr und 15.30 - 18.45 UhrSamstag: 10 - 18.45 UhrTel. Vorverkauf und Reservierungen unter Telefon +41/(0)61-295 11 33Montag - Samstag: 10.00-18.45 UhrTheater Basel, Postfach, CH-4010 BaselDie Spielorte:Grosse Bühne, Kleine Bühne, Nachtcafé, Theaterstrasse 7, 4051 BaselSchauspielhaus, Steinentorstrasse 7, 4051 Baselwww.theater-basel.ch

Kamerun-Blues
Roland Tchakounte, Bluesmusiker aus Kamerun gibt bei der nächsten Weiler Bluesnacht ein KonzertWeil am Rhein.- Nach der großen Resonanz auf die erste Weiler Bluesnacht mit Bob Margolin, Mike Sponza, Erik Noden und Joe Filisko hat das Kulturamt Weil am Rhein gemeinsam mit der Gruppe exlbluesive ein weiteres hochkarätig besetztes Konzert am Freitag, den 27. Januar 2012 organisiert, das einen afrikanischen Bluesmusiker vorstellt, der mit seiner französischen Band vor allem in Frankreich bekannt ist. Eine von 50 Veranstaltungen, die im 50. Jahr der Städtepartnerschaft Weil am Rhein - Huningue auf dem Kalender steht.Roland Tchakounte ist ein Bluesmusiker aus Kamerun, der die Grenzen des Genres auf geniale Art und Weise erweitert und sprengt. Er nimmt die Musik seines Volkes der Peul, in dessen Sprache er auch überwiegend singt, und kombiniert die Harmonien seiner afrikanischen Heimat mit den Rhythmen und der Energie des Blues eines John Lee Hookers, der wie Ali Farka Touré zu seinen großen Vorbildern gehört. Kongenial unterstützt wird er bei seinen Auftritten vom zweiten Gitarristen Mick Ravassat, der den Blues in Tchakountés Musik betont. Der Schlagzeuger Matthias Bernheim und der Bassist Pascal Santon vervollständigen das Quartett. Dieses Konzert wird nicht nur Bluesfreunde begeistern, sondern auch Fans der Weltmusik ansprechen.Zunächst wird Alison Joy Williams aus Nashville, Tennessee, auf der Bühne im Gewölbekeller des Alten Rathauses an der Hinterdorfstraße 39 in Weil am Rhein auftreten. Sie ist musikalisch eine Weltenbummlerin in doppelter Hinsicht. Zum einen sang sie in ihrer Karriere in unzähligen Clubs in der ganzen Welt  - von Guam bis Alaska -,  zum anderen ist sie in verschiedenen Musikstilen des "Americana" zuhause. Beides bringt mit sich, dass keines ihrer Konzerte einem anderen gleicht - weder von der Besetzung her noch vom Repertoire - und oft steigt sie auf ihren Reisen auch einfach als Gast bei einer Band ein.Hier in Deutschland war dies der Fall bei einem Gastspiel der Reutlinger Formation Blueskraft, die als deutsche Begleitband von Louisiana Red bekannt ist. Bei diesem Konzert gab es auch eine kurze Duoeinlage mit dem Blueskraft-Pianisten Andreas Fischer. Diese zwei improvisierten Songs gefielen nicht nur dem Publikum, sondern auch den beiden Musikern so gut, dass sie beschlossen, gemeinsam auf Tour zu gehen.In Nashville hat sie mit ihrer eigenen Band zwei CDs eingespielt, 2009 erschien "Blond hair blues" und 2011 "Love all of me". Love all of me schaffte es auf Anhieb in die Top 10 bei den Airplay direct BLues Charts und blieb sogar drei Wochen auf Platz 1. Der amerikanische Autor Peter "Blewzzman" Lauro schreibt über Alison: ?She's got the chops and I want to hear 'em. This is powerful, commanding singing at it's best.?Weitere Informationen unter www.weiler-bluesnacht.de. Karten gibt es noch an der Abendkasse ab 19 Uhr. Ein Bereich im Gewölbekeller ist  Sitzplätzen, ein anderer  Stehplätzen vorbehalten.

Ästhetik digitaler Bildwelten
Daniel Karrer; Untitled, 2011. Öl und Acryl auf Leinwand, 150 x 140 cmAargau.- Mit Daniel Karrer (*1983) setzt das Aargauer Kunsthaus die Reihe für junge Kunst 2012 fort. Der Basler Künstler überrascht mit klein- und grossformatiger Malerei, deren Bildfragmente er dem Internet und der virtuellen Welt der Computerspiele entnimmt. Seine zeitgenössischen Bildcollagen stellt er in einem Saal der permanenten Sammlungspräsentation Gemälden aus dem 19. Jahrhundert gegenüber.Daniel Karrer hat sich dem klassischen Medium der Malerei verschrieben, seine Bilder überraschen jedoch durch eine grosse Nähe zur Ästhetik digitaler Bildwelten. Der Künstler ist fasziniert von den Raum- und Oberflächenstrukturen, die in 3D-Animationsfilmen oder in Computerspielen durch die Koppelung farblich und motivisch unterschiedlichster Bereiche generiert werden. Als Vorlage für seine Arbeiten dienen ihm einerseits eigene Fotografien, andererseits sucht und recherchiert er in virtuellen Cyber-Welten und im Internet nach Bildfragmenten, die er zuerst am Computer und dann auf der Leinwand oder auf Holz zu surrealistisch anmutenden Raumgefügen zusammensetzt.In fantastischen, meist menschenleeren Szenerien trifft Landschaftliches auf Architektonisches und natürlich-organische Elemente verbinden sich mit geometrisch-artifiziellen Konstruktionen. Oftmals überlagern sich mehrere Bildebenen, sodass Innen- und Aussenräume mit scheinbar spielerischer Leichtigkeit zu einer Einheit verschmelzen. Perspektivische Verzerrungen sowie eine kontrastierte Farbgebung zwischen dumpfen Tönen und hell leuchtenden Details tragen zur geheimnisvollen und zuweilen unheimlichen Stimmung der Bilder bei.Das eigentliche Thema in Daniel Karrers Bildern ist die Malerei. Das Motiv liefert die Projektionsfläche, ist Anlass für seine Kunst. Die Malweise ist dabei abhängig vom Sujet. Wie sich in einem Musikstück Melodie und Text ergänzen, so tragen bei Daniel Karrer Bildmotiv und Malweise zur erweiterten Bedeutung bei. Im Aargauer Kunsthaus zeigt Daniel Karrer eine Auswahl an Landschafts- und Portraitbildern, die in den letzten drei Jahren entstanden sind. Die Gegenüberstellung zu Sammlungsbeständen aus dem 19. Jahrhundert verspricht einen spannenden Dialog zwischen Karrers zeitgenössischen Bildcollagen und Werken eines Arnold Böcklin und Robert Zünd, die dem Idealismus, respektive des Realismus angesiedelt sind.Daniel Karrer, 1983 in Binningen, Basel geboren, lebt und arbeitet in Basel. Nach dem Bachelor of Fine Arts an der FHNW Teaching in Art and Education an der HGK Basel und einem Studienaustausch an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig im Bereich Malerei, absolvierte er den MA in Fine Arts an der HGK Basel.Öffnungszeiten: Di bis So 10 - 17 Uhr Donnerstag 10 - 20 Uhr Montag geschlossenCaravan 1/2012: Daniel KarrerAusstellungsreihe für junge Kunst28. Januar bis 22. April 2012Vernissage: Fr 27. Januar 12, 18 UhrAargauer KunsthausAargauerplatzCH - 5001 Aarau0041 (0)62 83523-30http://www.aargauerkunsthaus.ch

Kühe und Wolken
Rheinfelden/Baden.- ?Kühe und Wolken? nennt der Künstler Peter Bosshart seine Ausstellung, die der Arbeitskreis Kunst des Vereins Haus Salmegg in Rheinfelden/Baden zeigt. Der Titel ist eine Anspielung an ein Zitat des Künstlers Anselm Kiefer und zeigt Peter Bossharts hintersinnigen Humor, der in vielen seiner Bilder zu finden ist. Bossharts Bilder sind gegenständlich und zeigen alltägliche Szenen, oft mit einem Augenzwinkern. Einen ?Fischer des Augenblicks? hat Tonio Paßlick, der Weiler Kulturamtsleiter, ihn in einer Ausstellungseinführung genannt. Viele dieser Augenblicke werden im Haus Salmegg zu sehen sein. Neben neueren Bildern plant Bosshart auch Installationen für die Rheinfelder Ausstellung.Peter Bosshart, Jahrgang 1966, lebt und arbeitet in Efringen-Kirchen in einer alten Ölmühle. Nach einer Lehre zum Textilmustergestalter bei der KBC in Lörrach besuchte Bosshart die Malklasse der Kunstgewerbeschule in Basel, lebte dann als freischaffender Künstler in Frankfurt am Main, wo er von 1990 bis 1996 an der staatlichen Hochschule der bildenden Künste bei Prof. Thomas Bayrle, Martin Kippenberger und Andreas Slominski studierte. Seit 1998 lebt Bosshart in Efringen-Kirchen und nimmt regelmäßig an Ausstellungen und Kunstwettbewerben in der Region teil.Eine Premiere für den Verein Haus Salmegg ist die Vernissage an einem Freitagabend. Sie findet am 27. Januar um 18.30 Uhr statt. Die Einführungsrede hält Tonio Paßlick. Der Künstler selbst wird bei der Vernissage anwesend sein. Die Ausstellung ist vom 27. Januar bis zum 22. März immer samstags und sonntags von 12.00 bis 17.00 Uhr im Haus Salmegg bei der alten Rheinbrücke zu sehen. Das Haus Salmegg ist geöffnet jeweils samstags und sonntags von 12 bis 17 Uhr.27. 01. 2012 bis 11. 03. 2012 ? Peter BosshartAusstellung ?Kühe und Wolken?MalereiVernissage der Ausstellung am Freitag, den 27.01.2012, 18.30 UhrHaus Salmegg an der Rheinbrücke in Rheinfelden (Baden)Kontakt: 07623 - 95 -237Postanschrift:Geschäftsführung c/o MusikschuleMaurice-Sadorge Str. 6    D-79618 RheinfeldenTel.: 07623 - 9874 info@haus-salmegg.de http://www.haus-salmegg.de

Acht Kompanien Complicité
Le TriangleHuningue.- "Complicité" heißt das interdisziplinäre Festival, das von Freitag, 20. Januar bis Sonntag, den 29. Januar im Hüninger Kulturzentrum Le Triangle (Rue de St. Louis) veranstaltet wird.  An zehn Tagen können acht Theaterkompanien aus Frankreich entdeckt werden, die mit Musik, Tanz, Theater, Marionetten, Artistik oder Filmkonzert ein Publikum aller Altersstufen ansprechen wollen.  Im Zusammenarbeit mit dem Jugendforum der Stadt wird an Wochenendabenden (Freitag und Samstag) auch ein kulinarisches Angebot bereit gestellt.Den Auftakt macht am Freitag um 20 Uhr  die "Dorliss et Cie"  aus Mulhouse, eines der seltenen Profitheater im französischen Departement Hochrhein. Es stellt seine jüngste Inszenierung vor mit "Electre viande hachée", (Elektra Hackfleisch), dem Elektra-Mythos frei nachempfunden und für die Theatergruppe von dem elsässischen Autor Michel Meyer eingerichtet. Elektra ist hier ein junges Mädchen, das sich gegen seine Mutter Klytemnestra auflehnt, die sich wiederum von ihrem Ehemann Agamemnon mit Hilfe ihres Komplizen Egisthe trennen möchte. Elektra hat nu rein Mittel, sich zu wehren: den Schweige- und den Hungerstreik. Die Handlung wird in eine Metzgerei verlegt. Viele griechische Vorbilder sind überraschend gelöst zeitgemäß gelöst worden.Die tragikomische  Inszenierung ist geeignet für ein Publikum von zwölf Jahren an. Das begleitende Essen beginnt um 18 Uhr mit Spaghetti Bolognese, Salat und Kuchen.Am Samstag, den 21. Januar zeigen die spanischen Clowns "Los Exentricos" ihr Stück Rococo Bananas.  Seit über 20 Jahren sind die Artisten, Jongleure und Musiker Marceline, Sylvestre und Zaza in allen Erdteilen aufgetreten, um ihre innovative, poetische und surreale Schau vorzustellen, die eine neue Vorstellung des Clowns zwischen klassischer und moderner Ausprägung verinnerlicht hat.Ungewöhnliche Instrumente werden in die Gags integriert. Rococo Bananas ist die musikalisch-lyrische und vor allem Definition unseres Alltags. Das Schauspiel hat den begehrten Preis für Zirkuskomik Barcelona im vorletzten Jahr gewonnen. Letztes Jahr kam die Auszeichnung des Nationalen katalonischen Kulturrates hinzu. In der Galerie des Kulturzentrums wird ab 18 Uhr ein Menü mit Lasagne, Salat und Kuchen angeboten. Reservierungen für beide Vorstellungen unter www.huningue.fr oder bei 0033 389 89 98 20

Dies & das & Wiener Blut
Die in Lörrach geborene und in Weil am Rhein lebende freischaffende Künstlerin Susanne Schultze-Trautmann zeigt zum Jahresbeginn neue Werke zum Thema ?Farbspiele ? Begegnungen? in der Villa Berberich Bad Säckingen. 3land.- Am 4. Februar steht «Wien - auf dem Weg in die Romantik 1770 bis 1828» über zwölf Stunden in kammermusikalischen Konzerten, Lesungen und Gesprächsrunden auf dem Programm des Tonhalle-Orchesters Zürich. Der Kammermusiktag steht unter dem Patronat des österreichischen Botschafters. «Da gibt es die grossen Meister: Haydn, Mozart, Schubert, Beethoven; und es gibt unzählige Kleinmeister. Alle haben sich wechselseitig beeinflusst und künstlerisch aneinander Anteil genommen.» Mitglieder des Tonhalle-Orchester Zürich stellen in kammermusikalischen Ensembles neben bekannten Komponisten auch Werke von Hoffmeister, Hummel, Krommer und Wagenseil stündlich im Kleinen Saal der Tonhalle vor. Eine Sonderpublikation, ein Gespräch mit Hans-Joachim Hinrichsen und Lesungen u.a. mit dem SchauspielerGottfried Breitfuss ergänzen und vertiefen das Thema «Wien - auf dem Weg in die Romantik».Für Kinder von vier bis elf Jahren gibt es von 10.30 bis 17 Uhr mit der Musikvermittlerin Sabine Appenzeller ein Sonderprogramm zum Mitmachen. Das interaktive Konzert «Moz-Moz-Art» beispielsweise erzählt von einem aussergewöhnlichen Kind, das am Klavier komponiert. Für das leiblicheWohl aller ist mit «Wiener Schmankerln» reichhaltig gesorgt.https://www.tonhalle-orchester.ch/ AusstellungenMit einen 90 Jahre währenden Künstlerleben beschäftigt sich das Museum am Burghof in Lörrach noch bis 22. Januar. Es geht um Gottfried Legler. In über 50 Jahren künstlerischen Wirkens hat er ein umfangreiches Werk geschaffen. Es reicht über naturnahe Landschaften, expressive Bildaussagen hin zu aktuellen, oft bedrückenden Themen. In diesen ist der ?Mensch als Handelnder und Leidender Gegenstand des Bildes?, wie Legler es formuliert. Die große Retrospektive zeigt Werke aus der Sammlung des Museums am Burghof und Leihgaben des Künstlers. Ebenfalls bis 22. Januar 2012 im Museum zu sehen: Rolf E. Samuel ? Gedächtnisausstellung zum 75. Geburtstag. Die Ausstellung im Hebelsaal beinhaltet Bilder des Lörracher Künstlers aus der Sammlung des Museums am Burghof und Leihgaben aus Privatbesitz. Museum am Burghof, Basler Straße 143, 79540 Lörrach, Tel. 07621/919370, www.museum-loerrach.de Die in Lörrach geborene und in Weil am Rhein lebende freischaffende Künstlerin Susanne Schultze-Trautmann zeigt zum Jahresbeginn neue Werke zum Thema ?Farbspiele ? Begegnungen? in der Villa Berberich Bad Säckingen (Foto).  Begegnungen sind der Künstlerin wichtig und daher ein immer wiederkehrendes Motiv in ihren Werken. Dargestellt werden Menschen, die miteinander kommunizieren, zusammen stehen, kommen und gehen. Oftmals werden sie stark abstrahiert, wie Silhouetten in ihren Umrissen nur angedeutet. Die Gesichter und Figuren bleiben bewusst reduziert und anonym. Die Bilder entstehen als Ölmalerei und in eindrucksvollen Mischtechniken mit expressiven Farben und kraftvollen Linien. Susanne Schultze Trautmann absolvierte ihre Ausbildung an der Kunstgewerbeschule Basel. Eine Ausbildung als Farbtherapeutin in Luzern folgte. Seit drei Jahren zeigt die Künstlerin ihre Werke in ihrer eigenen Galerie ?Passione dell?arte? in Weil. Die Ausstellung ist vom 22. Januar bis 19. Februar 2012 mittwochs, donnerstags, samstags, sonn- und feiertags von 14:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Die Vernissage findet am Freitag, 20. Januar um 18:00 Uhr statt. Das Antikenmuseum Basel verlängert seine aktuelle Erfolgsausstellung Sex, Drugs und Leierspiel. Rausch und Ekstase in der Antike bis zum 15. April 2012. Ausserdem bietet das Museum das ganze Jahr interessante Workshops für sehbehinderte Menschen an. Das Antikenmuseum bietet in diesem Jahr auch Workshops für Menschen mit einer Sehbehinderung an. Sehbehinderte nähern sich der Antike auf verschiedenen Wegen: Sie kommen mit unterschiedlichen Materialien der antiken Kunst in Berührung, tasten Statuen ab, modellieren Figuren aus Ton und giessen antike Kunstwerke in Gips ab. Das kostenlose Angebot wird von der Emma Schaub Stiftung finanziertAlle Angebote unter: www.antikenmuseumbasel.ch/mitmachen/angebote-fuer-sehbehinderte/ LiteraturAm Montag, 30. Januar, 19 Uhr, ist Boualem Sansal im Literaturhaus Basel zu Gast. Sansal, gleichermassen Künstler wie politischer Kopf, gehört zu den wenigen kritischen Intellektuellen Algeriens, die noch in der Heimat leben und unerschrocken Kritik an den dortigen Verhältnissen üben. Er wurde 2011 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. http://www.literaturhaus-basel.ch/MusikFür das Konzert mit Julian Arp in der Reihe "Junges Podium" im Lörracher Burghof steht ein neuer Termin fest: 12. Februar 2012, 11 Uhr. Für den 16. Februar konnte eines der angesagtesten Trios der aktuellen Berliner Jazzszene gewonnen werden: Meyer / Baumgärtner / Meyer. M/B/M entfalten urbane Klangwelten aus Jazz, Indierock und elektronischer Musik. M/B/M machen es ihren Hörern nicht leicht. Sie entführen in einen urbanen Dschungel, in dem jeder sich das Hörerlebnis bewusst erkämpfen muss. http://www.burghof.com/Einen Klavierabend mit Claire Huangci bietet das Institut für Bildnerisches Denken in Grenzach-Wyhlen (Bergstraße 11) am Samstag, 4. Februar, 20 Uhr. Die einundzwanzigjährige Claire Huangci aus New York gehört zu den herausragenden VirtuosInnen ihrer Generation. Sie gewann in bedeutenden Wettbewerben erste Preise. Sie spielt am Vorabend im Basler Stadtkasino Beethovens 2. Klavierkonzert. Diese Gelegenheit wollen wir nicht verstreichen lassen, sie nach zwei Jahren auch wieder einmal an unseren Konzertflügel zu bitten. Ein fantastischer Klavierabend ist da sicher.  Bitte bald anmelden, nur noch wenige Plätze: Tel. 07624-989460 oder info@countune.com TheaterDas aktuelle Spielzeitteam des Freien Theaters Tempus Fugit stellt am 20. Januar im Kesselhaus Weil am Rhein eine Inszenierung von Vaclav Spirit vor, der aus den beiden Einaktern ?Die Kleinbürgerhochzeit? und ?Die Hochzeit? von Bertolt Brecht und Anton P. Tschechow ein Stück geformt hat. Beide Einakter, von Vaclav Spirit mit 14 Praktikanten im Stil der grotesken Komödie inszeniert, werden an einem Abend aufgeführt. Die Premiere beginnt am Freitag, den 20. Januar um 20 Uhr, die weiteren Vorstellungen am 21. und 22. Januar ebenfalls um 20 Uhr. Vorverkauf bei Tempus Fugit unter der Telefonnummer 07621-1675476 oder per Mail unter ticket@fugit.deFrank Hilbrich, der Regisseur des Freiburger "Ring", inszeniert am Theater Freiburg den "Lohengrin". Premiere ist am 21. Januar, um 18 Uhr. Musikalisch legt Wagner mit seinem 1850 in Weimar uraufgeführten Werk mit Sicherheit ein Schwellenwerk vor, das den endgültigen Abschied von der traditionellen Nummernoper feiert und sich unaufhaltsam zur durchkomponierten Großform hinwendet. Frank Hilbrich, seit 2006 dem Theater Freiburg als Regisseur des »Freiburger Rings«  verbunden (als Zyklus 2011 von der Fachzeitschrift »Opernwelt«  zur Aufführung des Jahres nominiert) widmet sich nun dem Werk Wagners, das unmittelbar vor dem »Ring« entstanden ist. Als Elsa und Lohengrin debütieren Christina Vasileva, in Freiburg bisher als Desdemona und Manon gefeiert, und Christian Voigt, dem Siegfried-Sänger des »Freiburger Rings«. Musikalische Leitung: Fabrice Bollon; Regie: Frank Hilbrich; Bühne: Stefan Heyne; Kostüme: Nicole von Graevenitz; Chor: Bernhard Moncado; Dramaturgie: Dominica Volkert. Mit: Sigrun Schell, Christina Vasileva; Jin Seok Lee, Juan Orozco, Neal Schwantes, Christian Voigt. www.theater.freiburg.de«Jakob der Lügner» ist die Geschichte des Juden Jakob Heym, der im Ghetto zum Lügner wird, um den Ghettobewohnern mit fingierten Nachrichten aus der Aussenwelt Hoffnung zu geben und sie zum Weiterleben zu ermutigen. Seine Geschichte kommt am 26./27. Januar 2012, 20.30 h anlässlich des Internationalen Holocaust Gedenktags im Zürcher sogar Theater auf die Bühne - nach dem Roman von Jurek Becker, für die Bühne eingerichtet und erzählt von Jaap Achterberg. Es ist keine Geschichte vom Widerstand, sondern eine vom Heldentum ganz anderer Art; eine melancholisch-heitere, leise, eine kunstvoll komponierte Geschichte, die ohne Phantasie und Menschlichkeit nicht denkbar wäre und deren Held Jakob ein «Lügner aus Barmherzigkeit» ist. Und, wie es bei Jurek Becker heisst: «Der Humor soll nicht zu kurz kommen.» infoMit der Tragikomödie ZWANZIGTAUSEND SEITEN legt Autor und Dramaturg Lukas Bärfuss sein zweites neues Stück am Schauspielhaus Zürich vor: Dem Gelegenheitsarbeiter und Tagträumer Tony, einem bis dato unauffälligen jungen Mann, fällt eines Tages bei einem ebenso unglücklichen wie schicksalshaften Unfall eine Kiste mit Büchern auf den Kopf ? und von diesem Moment an verfügt er über ein unermesslich grosses Wissen. Lückenlos ist der gesamte Inhalt der besagten Bücher ? Bände über die Schweiz während des Zweiten Weltkrieges ? in seinem Kopf gespeichert. Doch bald wird dieses Wissen für Tony zur Belastung ?Regie bei der Uraufführung von ZWANZIGTAUSEND SEITEN ? ab dem 2. Februar in der Box des Schiffbaus zu sehen ? führt Lars-Ole Walburg, der sich 2010 dem Zürcher Publikum mit seiner Inszenierung von Dürrenmatts ?Panne? vorstellte. www.schauspielhaus.ch Weitere Vorstellungen im Schiffbau/Box:3./ 6./ 7./ 9./ 13./ 15./ 21./ 22./ 27. Februar, jeweils 20 Uhr26. Februar, 19 Uhr5. März, 20 Uhrweitere Vorstellungen sind in PlanungVorträge28. Januar 2012, 18 Uhr bitet das Vitra Design Museum Weil am Rhein einen Vortrag: "Rhythmische Körper - Tanzkultur der Jahrhundertwende um 1900" von Gabriele Brandstetter, Theaterwissenschaftlerin an der Freien Universität Berlin und Eurythmieaufführung: "25.920: ICH" von Vera Koppehel (Komposition: Paul Giger, Bühnenbild: Olaf Auer).Das Vitra Design Museum lädt ein, das Thema Eurythmie theoretisch und praktisch zu erleben. Der Abend beginnt mit einem Vortrag über die Entwicklungen des modernen Tanzes. Im Anschluss kann sich der Besucher bei einer Eurythmieaufführung selbst ein Bild von dieser Form des Ausdruckstanzes machen.? 20,- pro Person, freie Platzwahl. Keine Anmeldung erforderlich. www.design-museum.de/Letzte LinksDas neue Monatsprogramm des Literaturhauses Zürich ist erschienen.Das Februarprogramm des Basler Literaturhauses

Album Exhibition
Album Exhibition, © Studio BouroullecWeil am Rhein.- Parallel zu ?Rudolf Steiner ? Die Alchemie des Alltags? präsentiert das Vitra Design Museum Weil am Rhein ab dem 3. Februar die Ausstellung ?Ronan & Erwan Bouroullec ? Album?. Ronan und Erwan Bouroullec zählen zu den wichtigsten Designern der Gegenwart. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen ihre Zeichnungen. Darüber hinaus zeigt sie Archivfotografien von Modellen und Projekten, die zusammengenommen faszinierende Einblicke in die Arbeit der Designer bieten ? von alltäglichen Details bis zu umfassenden Gestaltungskonzepten. ?Ronan & Erwan Bouroullec ? Album? ist eine Kooperation des Vitra Design Museums und des arc en rêve centre d?architecture, Bordeaux.Einerseits sind die Zeichnungen der Bouroullecs künstlerische Arbeit von eigenem Wert, deren zarte, oft schraffierte und teilweise fast naiv wirkende Bildmotive eine völlig eigene Formenwelt bilden. Andererseits stellen sie wichtige Schritte innerhalb des Designprozesses dar, die sich langsam der endgültigen Form eines Objekts nähern. Dabei gehen die Designer wie Naturforscher vor, die die Formen ihres eigenen Ideenkosmos? neugierig studieren und immer wieder überprüfen. Inspiriert von dieser Vorgehensweise, präsentiert die Ausstellung die Exponate in einer Inszenierung, die an ein naturkundliches Museum oder ein Labor erinnert.Die Ausstellung ?Album? zeigt, dass die Arbeit eines Designers heute ein komplexer Prozess ist, in dem zahlreiche konstruktive und technische Probleme gelöst werden müssen. Dennoch bleibt die Zeichnung auch im Computerzeitalter ein unverzichtbares Werkzeug vieler Designer, da sie es ermöglicht, spontane, teilweise auch unerwartete Entwurfsideen auf Papier zu bannen und eine individuelle Formensprache zu entwickeln. Damit ruft die Ausstellung nicht zuletzt in Erinnerung, welche Bedeutung die Zeichnung für den Entwurf von Objekten schon immer gehabt hat ? von da Vinci bis Le Corbusier. Selbst das Wort ?Design? ist auf das italienische Wort ?disegno? zurückzuführen, mit dem schon in der Renaissance der Gesamtentwurf eines Bildmotivs bezeichnet wurde.Die Ausstellung ?Ronan & Erwan Bouroullec ? Album? präsentiert die Arbeiten der Designer erstmalig im deutschsprachigen Raum in einem musealen Kontext. Eine umfangreiche Ausstellung des Gesamtwerks von Ronan und Erwan Bouroullec ist zeitgleich noch bis zum 30. Juli im Centre Pompidou ? Metz zu sehen. Zur Ausstellung gehört ?Cercles?, eine iPad Applikation, die als digitaler Katalog eine interaktive Erweiterung der Ausstellungsinhalte darstellt.Alle Termine zum Begleitprogramm und weitere Informationen unter: www.design-museum.de/museum/news Weitere Information: www.bouroullec.com, www.bouroullec.com/ipad/Täglich 10 ? 18 UhrRonan & Erwan Bouroullec ? AlbumVitra Design Museum Gallery, Weil am Rhein3. Februar 2012 ? 28. Mai 2012Vitra Design Stiftung gGmbHCharles-Eames-Str. 2D -79576 Weil am Rhein+49 (0)7621 702 3200 info@design-museum.dewww.design-museum.de


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