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Hörenswerte Orte
Http://www.aue.bs.ch/hoerenswerte_orte_in_basel.pdfBasel.- Anlässlich des diesjährigen Internationalen Tag gegen Lärm will das Basler Amt für Umwelt und Energie auf besonders schöne Klanglandschaften in der Stadt aufmerksam machen. Der Klangkünstler Andres Bosshard zeigt m Mittwoch, 25. April und Sonntag 29. April auf einem Spaziergang ungewöhnliche Klangphänomene und hörenswerte Orte.Unter dem Motto »Stadt hören« führt das Amt für Umwelt und Energie anlässlich des Internationalen Tages gegen Lärm zu ausgewählten akustischen Hörenswürdigkeiten und Ruhe-Inseln von Basel. Am Mittwoch, 25. April und am Sonntag, 29. April können sich Interessierte einem Klangspaziergang anschliessen, um den Sound of Silence, den Klang der Stille an ausgewählten hörenswerten Orten von Basel zu erleben.Die 'Soundhearingtour' wird von Klangspezialist Andres Bosshard geleitet. Der Musiker, Klangkünstler und Dozent wird den Teilnehmenden mit seiner begeisterungsfähigen Art einen faszinierenden und ungewöhnlichen Zugang zur Wahrnehmung des Hörklimas unserer Stadt bieten. Bekannte und unbekannte Hörenswürdigkeiten und Ruheinseln sind auf einer Karte dargestellt und können auch jederzeit alleine besucht werden.1996 wurde der "International Noise Awareness Day" von der New Yorker "League for the Hard of Hearing" ins Leben gerufen. 2005 nahm die Schweiz zum ersten Mal an diesem Aktionstag teil. In Basel-Stadt finden alle zwei Jahre Aktionen zum Tag gegen Lärm statt. In diesem Jahr möchte das Amt für Umwelt und Energie auf die Bedeutung von Ruhe-Inseln in der Stadt aufmerksam machen.Klangspaziergänge mit Andres Bosshard:Mittwoch, 25. April, 12.30 Uhr und 18 Uhr; Sonntag, 29. April, 11 UhrTreffpunkt Schifflände, AnlegestelleDauer jeweils ca. 45 MinutenTeilnahme gratisFlyer und mehr Infos

Platte für Besserverdienende
Spielplatz in Göhner-Siedlung um 1970 (Quelle: Archiv Implenia Bau AG)Zürich.- Die Göhner-Siedlungen gehören zu den wichtigsten Zeugen der Siedlungsentwicklung während der Hochkonjunktur der 1960er und 1970er Jahre. Während viele Stadtplaner und Architekten lediglich in grossen Massstäben dachten, schuf die Ernst Göhner AG im Elementbau ganze Ortsteile und Dörfer. Insgesamt entstanden zwischen 1965 und 1980 in den Agglomerationen Zürich und Genf rund 9.000 Wohnungen nach demselben Vorfertigungsprinzip. Im Mai widmet die ETH Zürich dem Guru des Elementbaus eine Ausstellung.Obwohl sie den damaligen Vorstellungen von Raumplanung zuwiderliefen, entsprachen die Göhner-Siedlungen vor den Toren der Stadt dem allgemeinen Wunsch nach einer raschen Beseitigung der akuten Wohnungsnot. Anders als in vielen Ländern entstanden die Plattenbauten der Ernst Göhner AG nicht für den sozialen Wohnungsbau, sondern sprachen ausdrücklich eine junge Mittelschicht an.Der gesellschaftliche Wertewandel und die Ölkrise von 1973 beendeten die Wachstumseuphorie und veränderten den Blick auf die Grosssiedlungen radikal. Die Siedlungen der Ernst Göhner AG gerieten unter dem Titel «Göhnerswil» ins Kreuzfeuer der Kritik und standen stellvertretend für den kapitalistischen Wohnungsbau, die Umweltzerstörung und die infrage gestellten Geschlechterrollen. Obwohl die Aussensicht auf die Göhner-Siedlungen noch heute von dieser radikalen Ablehnung der grossen Form geprägt ist, fühlen sich viele Bewohnerinnen und Bewohner seit Jahrzehnten in ihren Wohnungen wohl.Erstmals befassen sich eine Ausstellung und eine Publikation mit den eindrücklichen Plattenbausiedlungen der Ernst Göhner AG. Ausgehend von der Architektur, bietet die Ausstellung einen differenzierten Zugang zum Phänomen der Göhner-Siedlungen, der auch den geschichtlichen und gesellschaftlichen Kontext der Entstehungsjahre einschliesst. Anschauliches Material liefert Informationen zum integralen System der Ernst Göhner AG von der Baulandsuche über den Städtebau mit vorgefertigten Normelementen bis hin zur Vermarktung der einzelnen Wohnungen. Ebenso bietet die Ausstellung einen Überblick über die verschiedenen Göhner-Siedlungen.Die als Wanderausstellung konzipierte Schau bestreitet ihre erste Etappe vor der idealen Kulisse einer Wohnung der Siedlung Webermühle in Neuenhof (AG), die während zweier Wochen für Besucher zugänglich ist. Mit ihrem Ausstellungs- und Buchprojekt nehmen die beiden Architekturhistoriker und Ausstellungsmacher Fabian Furter und Patrick Schoeck ein Thema auf, mit dem bislang keine Auseinandersetzung stattgefunden hat. Die Publikation erscheint im Frühjahr 2013 im Verlag hier+jetzt.Öffnungszeiten: Mo bis Fr 8 - 22 Uhr , Sam/So/Fe geschlossenGöhner wohnenDie Plattenbausiedlungen der Ernst Göhner AGzwischen Hochkonjunktur und Ölkrise11. bis 24. Mai 2012Eröffnung: Do 10. Mai 12, 18 UhrETH ZürichHönggerbergCH - 8093 Zürich0041 (0)44 633-2963ausstellungen@gta.arch.ethz.chhttp://ausstellungen.gta.arch.ethz.ch

Druckwerke
Weil am Rhein.-  "Druckwerke (Arbeiten auf Leinwand, Papier und Holz)" heißt die Ausstellung mit neuen Arbeiten des Kesselhaus-Künstlers Patrick Luetzelschwab (Foto), die am Freitag, den 20. April um 19.30 Uhr in der Galerie Stahlberger eröffnet wird und bis zum 15. Juli dauert. Bei der Vernissage spricht Mathias Schwartz-Clauss, Kurator beim Vitra Design Museum.Die Wurzeln seiner Kunst liegen im Graffiti und der Street-Art. Zwar hat der 35jährige Künstler aus Weil am Rhein schon vor geraumer Zeit Beton und Putz mit der Leinwand als Malgrund vertauscht, jedoch bleibt die Dynamik und das besondere ästhetische Moment des Graffiti in allen seinen Werken präsent. In seinen aktuellen Siebdruck-Arbeiten befasst er sich mit alten Industriegebäuden. Aufnahmen alter Hallen, Bahnhöfe, Abrisse und Hall of Fames. Die Verknüpfung von Realität und Kunst, die mit eigenen abstrakten Mitteln neue eigenständige Lösungen findet, führt in seinen Arbeiten auf Leinwand, Holz, Metall oder anderen Malgründen zu einer "Entmaterialisierung" des Kunstwerks und zur Einbeziehung des Betrachters.Vor genau 20 Jahren faszinierte ihn die erste Begegnung mit Graffiti-Kunst. Durch die Zusammenarbeit mit Sigi von Koeding, mit international bedeutenden Designern und Künstlern im Rahmen seiner Tätigkeit für das Vitra Design Museum, die Erkenntnisse und Begegnungen während seines Studiums an der Fachhochschule für Gestaltung in Basel hat sich Patrick Luetzelschwab immer mit Veränderung, neuen Techniken und Orientierungen beschäftigt, ohne seine künstlerischen Wurzeln aufzugeben. Diese Verbindung von Street Art und unterschiedlichsten technischen Ausdrucksmöglichkeiten hat auch das Interesse von Galeristen und Kunstprojekten weltweit gefunden. Er wurde eingeladen zum Ubud Art Festival auf Bali, zum Art Festival in Sevilla, zum Museum für Moderne Kunst in Wien, erhielt ein Stipendium des Künstlerbahnhofs Ebernburg und Anfragen für Ausstellungen in europäischen Großstädten. Oder in spannenden Ausstellungsrahmen wie der Tuchfabrik Trier, verschiedenen Kunstvereinen oder der Regionale in Freiburg. Seine neuesten Arbeiten sind in diesem Jahr nicht nur in der renommierten Galerie Stahlberger in Weil am Rhein zu sehen, sondern auch bei internationalen Druckgraphik-Ausstellungen. Der Bund Bildender Künstler zeigt in seiner Leipziger Galerie Vorortost unter dem Titel "Ereignis Druckgraphik 4 > Ansichten - Aussichten" seine Seriegraphien, die noch bis zum 5. Mai jeweils montags, dienstags und donnerstags von 9 bis 15 Uhr in der Galerie an der Rosa-Luxemburg-Straße 19/21 zu sehen sind.Auch die "II. INTERNATIONAL GRAPHIK ART BIENNALE RUMÄNIEN" in Sfântu-Gheorghe hat ihn eingeladen. Die Vernissage dort erfolgt am 18. Mai. Ein Jahr lang werden seine Arbeiten anschließend auch bei anderen Galerien in Rumänien zu sehen sein. Und im Rahmen von gemeinschaftlichen Projekten der Kesselhaus-Künstler stellt er noch bis zum Sonntag im Hüninger Kulturzentrum Le Triangle sowie bei der Nacht der offenen Ateliers am 25. Mai im Kesselhaus aus.Die Galerie Stahlberger ist von Dienstag bis Samstag jeweils von 16 bis 19 Uhr oder nach Vereinbarung geöffnet (www.galerie-stahlberger.de). Weitere Informationen über Patrick Luetzelschwab auf seiner Homepage www.luetzelschwab.eu."Druckwerke (Arbeiten auf Leinwand, Papier und Holz)"21. April bis zum 15. Juli 2012Galerie StahlbergerPfädlistrasse 4D-79576 Weil am RheinTel. 0049 (0) 7621-7 46 50info@galerie-stahlberger.dehttp://www.galerie-stahlberger.de/

Umfassend kulturell
Basel.- Das erste umfassende Basler Kulturleitbild seit über 25 Jahren ist vom Basler Regierungsrat verabschiedet. Es gilt für die Jahre 2012-2017 und erfüllt den im Kulturfördergesetz (KuFG) vom 1. Januar 2010 festgelegten Auftrag. Es ist das erste umfassende Kulturleitbild seit über 25 Jahren, das die Basler Kultur in ihrer Qualität und Breite würdigt und evaluiert. Es manifestiert den Gestaltungswillen des Kantons in kulturellen Belangen und bestätigt Basel als kulturell herausragende Stadt in der Schweiz. Das Kulturleitbild richtet sich an alle interessierten Kreise der Bevölkerung, insbesondere jedoch an die verschiedenen kulturellen Akteure und Anspruchsgruppen sowie an die politischen und kulturellen Partner in der Region. .Der Regierungsrat präsentiert mit dem Kulturleitbild seine grundsätzlichen Gedanken zu den aktuellen Herausforderungen der Kulturpolitik und bestätigt die Bedeutung von Kunst und Kultur im Kanton Basel-Stadt. Das Kulturleitbild erstellt daher eine Bestandesaufnahme der Kulturstadt und der Kultur im Kanton Basel-Stadt, legt die übergeordneten Förderziele fest, konkretisiert die kulturpolitischen Ziele, wie sie im Legislaturplan für die Jahre 2009?2013 unter dem Titel «Schwerpunkt Kulturstadt mit Ausstrahlung» formuliert wurden und benennt die daraus abgeleiteten Massnahmen.Ein besonderer Akzent wird bei der Vermittlung kultureller Angebote und bei der Qualitätssicherung gesetzt. Gewicht erhalten die Themen Publikumspflege und Nachfrageorientierung sowie Museumspolitik, Orchesterpolitik und Freie Szene und die Jugendkultur. Das KLB hat zum Ziel, Basel als Kulturhauptstadt der Schweiz zu stärken und baut auf der gegenwärtig lebendigen und dynamischen kulturellen Atmosphäre auf. Ausgehend von den Leitsätzen der Regierung setzt das KLB folgende förderstrategischen Ziele fest:1. Aktiv Kultur vermittelnKulturvermittlung an möglichst viele richtenInterkulturelles Engagement steigernTeilhabemöglichkeiten steigern2. Die Museumslandschaft profilierenKantonale Museumspolitik formulierenKonzept zur Sicherung der Sammlungen erstellenProfile der Museen schärfenÖffnung der Museen zur breiten Bevölkerung erweitern3. Basler Geschichte zum öffentlichen Thema machenLücken in der Geschichtsdarstellung behebenVermittlung von Geschichte verstärken (Forum für Geschichte)4. Basel als Musikstadt stärken und profilierenOrchesterstrukturen und -programme klärenSituation von Stadt-Casino und Konzerthaus klären5. Produktionsbedingungen der Freien Szene verbessernJunge und neue Kulturformen fördernFreie Produktionsförderung verstärkenProduktionsund Proberäume schaffen6. Qualität sichernEvaluationen als Bestandteil der Kulturförderung etablierenControllingund Potenzialgespräche einführen7. Betriebswirtschaftliche Instrumente sinnvoll einsetzenBetriebswirtschaftliche Steuerungsmechanismen garantierenNachfrageund Qualitätsorientierung in der Kulturförderung verstärken

Dies & das und viel Theater
3land.- Das neu aufgelegte Theaterfestival Basel präsentiert ab 2012 wieder alle zwei Jahre im Sommer internationale zeitgenössische Theater- und Tanzcompagnien und versteht sich als Stadtraum- und Publikumsfestival. Getragen wird es vom neugegründeten Verein* ?Theaterfestival Basel", dessen Präsidium Jordy Haderek übernommen hat. Ausgerichtet wird das Theaterfestival Basel von der Kaserne Basel (BS) und dem Theater Roxy Birsfelden (BL) in Kooperation mit anderen Kulturinstitutionen Basels. Als künstlerische Leiterin des Theaterfestivals Basel wurde Carena Schlewitt, Direktorin der Kaserne Basel, gewählt. Die Geschäfte führen Christoph Meury, Leiter des Theaters Roxy Birsfelden und Thomas Keller, Geschäftsführer der Kaserne Basel. Die beiden Kulturabteilungen BS/BL begrüssen diese Initiative ausdrücklich. Finanziert werden soll das Festival aus Eigenmitteln und Drittmitteln. Vorgesehen sind Anträge an die beiden Swisslos-Fonds BS/BL. Die erste Festivalausgabe in der neuen Konstellation ist vom 29. August bis 8. September  geplant. www.theaterfestival.ch/AusstellungenDie Eröffnung des letzten Kapitels des Projekts HUMAN VALLEY von Dominique Gonzalez-Foerster und Tristan Bera in der Kunsthalle Zürich ist Anlass für die Präsentation von COOOOOOOOP #2, der zweiten Ausgabe eines von Dominique Gonzalez-Foerster, Jean-Max Colard und Philippe Parreno konzipierten Multifanzines: Freitag, 20. April, 18 ? 21.Weder als Fortsetzung noch als radikal redaktionelle Umkehr gedacht, beinhaltet COOOOOOOOP #2 sowohl Beiträge von Künstler, die bereits in der Ausgabe #1 vertreten waren, wie auch brandneue. Zur einen Hälfte ein kreatives Originalwerk und zur anderen ein ?work in progress?, erkundet COOOOOOOOP #2 Obsessionen, die bereits in #1 umrissen wurden, und geht neuen Neigungen nach.Es ist eine neugierige und hybride Publikation, welche verschiedene Fanzines und Veröffentlichungen nebeneinander stellt, von Typo zu Collage, mit Erkundungen in die Gebiete der Filmografie, Soziologie, Literatur oder Architektur.  Die Publikation ist für CHF 12.00 erhältlich in der:Kunsthalle Zürich im Museum Bärengasse, Bärengasse 20-22.  www.kunsthallezurich.chMit der Ausstellung ?Dimensions of Design? begeht das Vitra Design Museum in Weil am Rhein noch bis 22. April den 20-jährigen Geburtstag seiner Miniaturenkollektion. Seit ihrer Lancierung 1992 sind die Miniaturen des Vitra Design Museums zu einem der bekanntesten Museumsprodukte geworden ? und zu einem Paradebeispiel dafür, wie zur Finanzierung eines Museums auch inhaltlich anspruchsvolle Produkte von kultureller Bedeutung entwickelt werden können. Von mehr als 100 Designklassikern hat das Vitra Design Museum in dieser Zeit Miniaturen konzipiert, die das Vorbild mit außergewöhnlicher Präzision originalgetreu nachbilden. Dank ihrer Qualität werden die Miniaturen mittlerweile von Liebhabern weltweit gesammelt und kategorisiert. Die Ausstellung ?Dimensions of Design? im Flagshipstore von HUGO BOSS bietet einen Überblick über die wichtigsten Miniaturen des Vitra Design Museums. Zugleich nutzt sie die Miniaturen für einen Einblick in die Designgeschichte und ist als Hommage an ein ungewöhnliches Museumsprodukt inszeniert. MehrPersönlichesDer seit 1960 bestehende Reinhold-Schneider-Preis der Stadt Freiburg wird alle zwei Jahre abwechselnd in den Sparten Musik, Literatur und Bildende Kunst verliehen. Der Reinhold-Schneider-Preis 2012 ging an den Violinsten Rainer Kussmaul sowie an das Cécile Verny Quartet und Günter A. Buchwald. Kussmaul erhielt den mit 15.000 Euro dotierten Hauptpreis, das Stipendium mit 6.000 Euro geht zu gleichen Teilen an das Cécile Verny Quartet und Günter A. Buchwald.Junge Welt/Jeune PublicDeux pas de géant, trois pas de souris: La Compagnie du Coin tourne au musée Wuerth à Erstein/Alsace le  dimanche 22 avril à 11h et à 16h avec un spectacle Un spectacle de théâtre, marionnettes et ombres projetées à  partir de 5 ans. Conception, mise en scène et jeu : Céline Bernhard et Michel Prica.Tous les jours, Mira, vaillante petite vieille, vit sa vie dans les dunes, entre pêche à la sardine, soin de ses carottes sauvages et soliloques adressés à sa bonne étoile. Un matin pourtant, après une nuit de tempête déchaînée, voilà que son paysage a changé. Pour atteindre la mer, il lui faut à présent escalader deux dunes au lieu d?une. Ce nouvel obstacle amène avec lui bien du changement, et va la sortir de sa solitude de manière inattendue.Réservations au 03 88 64 74 84 (du mardi au dimanche de 11h à 18h) ou mwfe.info@wurth.frMusikMerz alias Conrad Lambert ist mit seinem vierten Album "No Compass Will Find Home" am heutigen Donnerstag 19. April im SUD Basel. zu Gast. www.sud.chAm Sonntag, 20. Mai, 19 Uhr,  wird der Stimmenkünstler Martin O. sein Soloprogramm "... der  mit der Stimme tanzt" im Theater Basel präsentieren. Martin O. zeigt, was mit Stimme und Tonschlaufen alles möglich ist. Er singt mit sich selbst im Kanon und klingt, als hätte er einen Chor samt Orchester verschluckt. Mit einfachen Mitteln schafft der Schweizer Künstler Hörerlebnisse, Unterhaltung für Aug und Ohr. www.martin-o.ch; www.theater-basel.chMarek Janowski dirige l'Orchestre Philharmonique de Strasbourg les jeudi 19 et vendredi 20 avril 2012_20h30 Palais de la musique et des congrès (salle Erasme): Angriff ! Sieg ! (Attaque ! Victoire !). Voici quelques exhortations à la révolte qui jaillissent sous la plume de Beethoven. En mai 1809, alors qu?il compose le Concerto en mi bémol majeur, il subit, comme tous les Viennois, les bombardements de la ville par les troupes napoléoniennes. Aucun compositeur n?a jamais dédié un premier mouvement aussi long à un concerto, ni imaginé que le piano puisse s?imposer face à un orchestre puissant. En 1802 et dans des circonstances historiques bien différentes, le défi était tout aussi grand. La Symphonie Héroïque fut en effet dédiée à Bonaparte, au héros prométhéen, le sauveur des idéaux de la Révolution française. Dans l?exaltation du moment, Beethoven songea à s?installer à Paris? On connaît la suite de l?aventure, la nouvelle dédicace « célébrant le souvenir d?un grand homme ». Ces deux ?uvres qui révolutionnent le langage de l?orchestre et de la forme symphonique, annonçaient déjà la fin des régimes monarchiques et l?espoir d?un monde meilleur.http://www.philharmonique-strasbourg.com/Achtung Änderung! Aufgrund einer Erkrankung kann David Garrett seine beiden Konzerttermine mit dem Sinfonieorchester Basel vom 25. und 26. April 2012 im Stadt-Casino Basel leider nicht wahrnehmen. An seiner Stelle wird Ilya Gringolts den Solopart von Beethovens Violinkonzert D-Dur, op. 61 spielen. Karten behalten ihre Gültigkeit. Allfällige Rückgaben sind bis zum Konzerttermin an der Vorverkaufsstelle des ursprünglichen Kartenkaufs möglich.Nächster AMG Solistenabend ist Montag, 23. April, 19.30 Uhr, im Stadtcasino Basel (Musiksaal) mit Sol Gabetta, Violoncello und Mihaela Ursuleasa, Klavier. Das Programm: Robert Schumann: Drei Fantasiestu¨cke, op. 73 (Leipzig, 1849); Ludwig van Beethoven: Sonate Nr. 3 A-Dur, op. 69 (Wien, 1807); Sergej Rachmaninoff: Sonate g-Moll, op. 19 (Moskau, 1901). Auf die Frage eines Journalisten ?Spüren Sie eine körperliche Verbindung zum Cello?? entgegnete die Sol Gabetta: ?Ja, jedes Instrument muss durch die Haut gehen. Es ist nur ein Mittel, die Musik zu produzieren, die man in sich hört. Dadurch, dass ich nicht singen kann, muss ich durch das Cello singen. Ich singe innerlich, wenn ich spiele.? Vorverkauf: Konzertgesellschaft Tickets, Steinenberg 14 (Stadtcasino), 4051 BaselTel. +41 (0)61 273 73 73, und über www.konzerte-basel.chTheaterDie Freiburger Immoralisten spielen nach ihrem Erfolg mit Pool, no water mit Faust ist tot bereits das zweite Stück des Briten Mark Ravenhill, der mit Sarah Kane zu den Skandalautoren der 90er Jahre gehört. In seiner genialen Faustadaption verschwimmen die Grenzen zwischen virtueller Welt, Realität und Alptraum. ? Ein intensives und spannungsgeladenes Kammerspiel über eine Gesellschaft, die weder an Gott noch an den Teufel glaubt. Regie/ Bühne: Manuel Kreitmeier, Mit Markus Schlüter, Florian Wetter und Jochen Kruß. KARTEN unter www.immoralisten.de, BZ-Ticket und Buchhandlung Schwanhäuser.Premiere 19. April, 20 Uhr; Weitere Termine: 20./21./26./27./28. April und 3./4./5./10./11./12./17./18./19./24./25./26./31. Mai und 1./2./ Juni, jeweils 20 Uhr.Zum VormerkenDas Maikonzert der basel sinfonietta führt mit dem Basler Rudolf Kelterborn (*1931) und dem Amerikaner John Adams (*1947) zwei profilierte Komponisten der Neuen Musik zusammen, deren Musiksprachen auf spannende Weise äusserst verschieden sind. Während der Minimal-Music-Komponist John Adams seine Werke aus Kontinuitäten aufbaut, entwickelt sich die Musik bei Kelterborn umgekehrt aus einem aufgebrochenen musikalischen Material. Stellvertretend für das reiche ?uvre beider Tonkünstler präsentiert die basel sinfonietta jeweils zwei Werke aus unterschiedlichen Schaffensperioden:. Basel, Stadtcasino: Freitag, 4. Mai 2012, 19.30 Uhr, 18.45 Uhr: Konzerteinführung im MusiksaalStimmen-Festival: Keziah Jones ist Support von Lenny Kravitz am 22. Juli 2012 auf dem Lörracher Marktplatz. Keziah Jones, der eigentlich Olufemi Sanyaolu heißt, wurde 1968 in Lagos, Nigeria geboren. Der E-Gitarren-Virtuose verschmilzt Funk, Rock und Blues und erfindet so eine perkussionslastige Musikrichtung, die er seit seinem ersten Album als ?Blufunk" beschreibt. Die gelungene, weil nie gezwungen wirkende Fusion von Genres ist Keziah Jones' Markenzeichen und nach wie vor der Schlüssel zu seinem Erfolg. Parallel dazu geht es in seinen Texten um die politischen und kulturellen Konflikte in seinem Land, aber auch um die persönlichen Konflikte eines durch die kosmopolitische Kultur geprägten Menschen. Keziah Jones engagiert sich stark für humanitäre Zwecke. Letzten November folgte er dem Ruf von Youssou N'Dour und trat beim ?Africa Celebrates Democracy"-Konzert auf. http://www.stimmen.com/

Schriftbilder
Ohne Titel, Blatt aus der Serie der Illustrationen zu Gedichten von Emily Dickinson, 1969. Mischtechnik (Radierung, Kaltnadel u. a.); Graphische Sammlung ETH, ZürichZürich.- Ist Ihnen beim Lesen eines Textes schon einmal in den Sinn gekommen, dass Buchstaben eigentlich geheimnisvolle und bedeutsame Zeichen sind? Schriftzeichen sind symbolische Bilder mit grossem, gestalterischem Potential. In einem begrenzten Rahmen sind sie veränderbar und können durch ihr Design entscheidend Einfluss auf den Inhalt und die Atmosphäre des Gelesenen nehmen. Eine  monographische Ausstellung der ETH  Zürich wird ab 25. April  Imre Reiners' (1900-1987) graphisch umgesetzte Erfahrungen zu diesem Phänomen versammeln. Sie bietet die Gelegenheit, Schriftzeichen fern aller Textbedeutung zu erfassen und ihr gestalterisches Potential zu erkunden.Der ungarisch-schweizerische Künstler und Typograph kommt bereits während seiner Jugend im ehemaligen Österreich-Ungarn mit der Schriftgestaltung in Kontakt, als er Namenszüge in Grabsteine gravierte. Nach dem ersten Weltkrieg, während seiner Ausbildung zum Graphiker in Stuttgart, gestaltet er seine ersten Schriften. Vertrieben von der antisemitischen Stimmung in Deutschland findet Imre Reiner zu Beginn der 1930er Jahre im Tessin eine Wahlheimat. Bis zu seiner vollständigen Erblindung 1982 arbeitet er dort unermüdlich an seinem umfangreichen Werk. Dieses umfasst nicht nur Graphik, sondern auch Malerei, Buchgestaltung (Typographie) und theoretische Abhandlungen. Den Schwerpunkt der Ausstellung bilden die Briefe und Bücher, in denen Imre Reiner Illustrationen in das Schriftbild einbettet, so dass zwei scheinbar wesensfremde Elemente auf selbstverständliche und kunstvolle Art verschmelzen. Seine Untersuchungen zu den vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten des Alphabets stellen einen weiteren zentralen Aspekt in seinem Schaffen dar. Mit Hilfe unzähliger farbiger Variationen reduziert er den Buchstaben auf seine bildhafte, abstrahierte Form und rückt damit seine Bedeutung in den Hintergrund. In seinen kunstfertigen Holzstichen und experimentellen Radierungen integriert er häufig Fragmente von Schriftzeichen als konstruktive Elemente, so dass figurative oder auch abstrakte Darstellungen in feinen Abstufungen zwischen Schwarz und Weiss entstehen. Auf seiner Suche nach Gemeinsamkeiten von Bild und Schrift stösst Imre Reiner in seinen Werken auf die bewegte Linie. Diese entwickelt in Verbindung zur Fläche eine starke Spannung, gleichzeitig suggeriert sie Bewegung und Tiefenräumlichkeit. Darüber hinaus verknüpfen die Buchstaben im Bild die Arbeiten mit einer inhaltlichen Begriffsebene. Beim Betrachten der Werke schwanken wir daher zwischen dem Erfassen von Text und dem Bilder-Schauen. Schliesslich staunen wir über das verborgene Potential dieser kaum beachteten Bildwelt.Öffnungszeiten: Mo bis Fr von 10 - 17 Uhr, Mittwoch bis 19 Uhr, Sa und So geschlossenSchrift-Bild. Die Werke Imre Reiners25. April bis 22. Juni 2012Eröffnung: Di 24. April 12, 18 Uhr Graphische Sammlung der ETHRämistrasse 101CH - 8092 Zürich0041 (0)44 632 40 46info@gs.ethz.chhttp://www.gs.ethz.ch

MundArt
Bad Zurzach.- Das MundArt Festival in Bad Zurzach hat sich der "Erzählkunst" und den "Volxtönen" verschrieben. Alle zwei Jahre finden, dieses Mal vom  11. - 13. Mai - hier nicht nur Erzähler aus der Schweiz, sondern auch die besten Vertreter dieses Genres aus Österreich, Deutschland, England, Belgien und Norwegen eine Bühne. Das Wort führt Regie, wenn die insgesamt fünfzehn Erzähler mit ausdrucksstarker Stimme und ausgefeilter Gestik in die wundersame und magische Welt der Märchen, Sagen und Erzählungen entführen."Die Schweiz erzählt" heisst es zum Auftakt des Festivals am Freitag, 11. Mai im Gemeindezentrum Bad Zurzach. An diesem Abend werden "Erzählkunst und Volxtöne" zu einem stimmungsvollen Ganzen verwoben. Mit dabei sind: Jürg Steigmeier, Die Gebirgspoeten light mit Rolf Hermann und Matto Kämpf, Katharina Ritter, Clo Bisaz mit Geiger und der Hitziger Appenzeller Chor.Der "Internationalen Geschichtenmarkt" rund um die Verenakirche bietet am Samstag und Sonntag 12. und 13. Mai allen Besuchern die Möglichkeit mit Erzählern aus aller Welt tief in eine magische und phantastische Welt voller Geschichten, Sagen und alter Mythen einzutauchen. Die Erzählbeiträge werden umrahmt mit kulinarischen Leckereien und musikalischen Beiträgen. Dazu dreht sich das handbetriebene Karussell "Kreisreisen" mit Gitarrenspiel und Gesang. Der Markt ist geöffnet am Samstag von 14 - 19 Uhr und am Sonntag von 13 - 16 Uhr. Der Eintritt ist frei.Nur die Erfahrung des Fremden lässt uns das Eigene begreifen. Darum heisst es am Samstag, 12. Mai um 20 Uhr im Gemeindezentrum Bad Zurzach: Ohren auf - die Welt erzählt. Zwei international bekannte Erzählerinnen, Jan Blake, eine Engländerin mit jamaikanischen Wurzeln und Ragnhild A. Moerch aus Norwegen, entführen ihr Publikum in ferne Länder und fremde Kulturen.Am 13. Mai ist Muttertag und deshalb ganz der Familie gewidmet. Der Morgen beginnt mit einem Muttertagsbrunch ab 10.30 Uhr im Parkhotel Bad Zurzach. Hier wird die ganze Familie mit einem kulinarischen Gaumenschmaus verwöhnt. Garniert wird dieser aussergewöhnliche Anlass mit kurzen Erzählhäppchen und flotten Volxtönen, vorgetragen vom Trio Thürler-Mosimann & Aeschbacher.Die Märchen der Gebrüder Grimm sind hierzulande jedem Kind vertraut, aber wer kennt die vielen Variationen die sich unsere europäischen Nachbarn erzählen? Jürg Steigmeier, Katharina Ritter, Martin Ellrodt, Ragnhild A. Moerch und Joe Baele haben sich auf eine Spurensuche begeben und präsentieren ihre Schätze bei "Spiel-Art" am Sonntag 13. Mai um 16.30 Uhr in der Reformierten Kirche Bad Zurzach.www.mundart-badzurzach.ch

Hochkarätiges Literaturgespräch
Lörrach.-  Das ?15. Lörracher Bibliotheksgespräch? in der Stadtbibliothek verspricht am Mittwoch, 25. April, und Donnerstag, 26. April, jeweils um 20 Uhr, für die 2012er Auflage einen Literaturgenuss auf höchstem Niveau mit Autoren, die eng mit der Region verbunden sind. Sibylle Lewitscharoff, Theresia Walser und Karl-Heinz Ott stellen ihre aktuellen Werke dem Publikum vor. Für interessierte Gäste, die das jeweilige Gespräch live erleben wollen, ist die Kartenvorbestellungen beim Team der Stadtbibliothek Lörrach unter der Telefonnummer 07621/3044 möglich. Zudem nimmt der Südwestrundfunk (SWR) Freiburg die Literaturabende für die Hörer auf. Die ?Lörracher Bibliotheksgespräche? bestehen in Zusammenarbeit mit dem SWR Freiburg seit 1998. Durch diese Kooperation kommen jedes Jahr bedeutende und interessante Autoren sowie Literaturschaffende nach Lörrach. Sie lesen aus ihren neuesten Werken und Werner Witt, Leiter der Kulturredaktion des SWR Freiburg, spricht mit Ihnen über ihre Arbeiten und Leben. An beiden Abenden Ende April 2012 sind Autoren zu Gast, die in letzter Zeit hochgelobt und mit Preisen bedacht wurden. Den Mittwochabend, 25. April, bestreitet Sibylle Lewitscharoff mit ihrem Roman ?Blumenberg?, für den ihr im letzten Jahr der Wilhelm-Raabe-Preis verliehen wurde. Der Roman handelt vom Leben des Philosophen Blumenberg, dem ein Trost spendender Löwe erscheint. Der wegen seiner Fabulierkunst gerühmte Roman ist auch ohne philosophische Kenntnisse ein Genuss. Am Abend des 26. April liest das Autorenpaar Theresia Walser und Karl-Heinz Ott. Ott wurde jüngst mit dem Johann-Peter-Hebel-Preis ausgezeichnet. Das neueste Stück von Theresia Walser ?Eine Stille für Frau Schirakesch?, das im Herbst in Osnabrück uraufgeführt wurde ist eine leichte und bitterböse Satire auf die Konflikte des Abendlandes mit dem Orient und bietet laut Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) ?die ganze Bandbreite des Politpalavers zwischen Arroganz und Zynismus, Verlegen- und Verlogenheit, Opportunismus und Ohnmacht, Selbstdarstellungsdrang und Solidaritätsgesäusel.?Im neue Roman ?Wintzenried? zeichnet Karl-Heinz Ott den ?den irrlichternden Rousseau als "überspannten Hochstapler", narzisstischen Hypochonder und galanten Schwindler, ...mit einem wunderbaren Gespür für Skurrilitäten und unauflösbare Widersprüche, aber niemals an den biografischen Fakten vorbei. (Frankfurter Rundschau und ?Perlentaucher.de?). Die ?Lörracher Bibliotheksgespräche? starteten 1998 mit dem späteren Literaturnobelpreisträger Imre Kertész. In der Zwischenzeit lasen unter anderem Harry Mulisch, Gabriele Wohmann, Adolf Muschg, Rolf Hochhuth, Peter von Matt und viele andere in der Stadtbibliothek Lörrach. Das ?15. Lörracher Bibliotheksgespräch" wird vom SWR aufgezeichnet ? der Sendetermin steht noch nicht fest. Theresia Walser: http://www.rowohlt-theaterverlag.de/autor/Theresia_Walser.1706406.htmlSibylle Lewitscharoff: http://www.suhrkamp.de/autoren/sibylle_lewitscharoff_7665.htmlKarl-Heinz Ott: http://www.hoffmann-und-campe.de/go/karl-heinz-ott

Funde in der Burg Rötteln führen zu einer Neudatierung der Unterburg
Lörrach.- Wie wäre es mal wieder mit einem Burgstpaziergang am Wochenende? Wir hätten da einen Tipp: Baumaßnahmen rund um die Burg Rötteln am Ostrand der Unterburg haben nämlich interessante neue Erkenntnisse zur historischen Neudatierung. Die Baubegleitung eines Archäologen sicherte Fundstücke und förderte die damit verbundene Erkenntnis zu Tage, dass Teile der Burg bereits in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts entstanden sind. Der Baubeginn ist um etwa 100 bis 150 Jahre zeitlich vorzuverlegen und fällt damit in die Zeit der Herren von Rötteln. Bisher galt die Errichtung der Unterburg als Maßnahme des nachfolgenden Markgrafen von Hachberg-Sausenberg.Dies hat die Lörracher Stadtverwaltung mitgeteilt.Den Abbruch der Ringmauer der Vorburg begleitete der Archäologe Dr. Heiko Wagner, welcher mit seinem Fachwissen die Fundstücke den entsprechenden Epochen zuordnete. So deuten beispielsweise zwei Keramikscherben aus dem 12. oder eher frühen 13. Jahrhundert auf einen neuen Bauzeitpunkt. Die Scherben sind als ?frischer Abfall? zu interpretieren, der damals während oder kurz vor dem Bau der Ringmauer der Unterburg angefallen ist. Damit wurden nachweislich Teile der Ringmauer bereits im frühen oder mittleren 13. Jahrhundert erbaut und die Gründung der Vorburg erfolgte etwa 100 bis 150 Jahre früher.Bei den Erdarbeiten kamen die Umfassungswände eines großen Kellerraums im Innern der Unterburg zutage. Das zugehörige Gebäude wurde jedoch bereits im Mittelalter oder in der frühen Neuzeit wieder abgebrochen und der Keller verfüllt. Darüber lagen die Fundamente späterer Bebbauung ohne Keller. Die bisherige Bauphase der Unterburg datierten Experten in das 14. oder 15. Jahrhundert, gemäß der Ersterwähnung der Unterburg im Jahre 1409. Nun fällt der Bau in den Herrschaftszeitraum der Herren von Rötteln, die bis 1316 die Geschicke bestimmten. Die Geschichtsschreiber gingen bisher davon aus, die nachfolgenden Markgrafen von Hachberg-Sausenberg seien die Bauherren der Unterburg.Die Neudatierung der Unterburg bietet neue Deutungsansätze rund um die Geschichte der Burg Rötteln, denn der Bau der Unterburg überschneidet sich mit der größten Machtentfaltung der Herren von Rötteln. Schließlich stellten die Herren von Rötteln in Person von Liutold I. zwischen 1238 und 1248 den Bischof von Basel. Mit ihm könnte jener Bauherr der Unterburg gefunden sein, der seine Stammburg vor der Bischofswahl oder danach ausbaute und sich ein für das Amt angemessenes Bauwerk schuf. Die zweite Möglichkeit bezieht Konrad I. von Rötteln ein, der vielleicht in den Jahren seiner Burgherrschaft zwischen 1229 und 1259 den Ausbau verantwortete, um langfristig den Aufstieg seiner Familie zu unterstreichen.

Dies & das und gute Aussichten
3land.- Ein neues Zentrum für Fotografie öffnet am 21. April in Basel seine Türen: «BelleVue ? Ort der Fotografie» liegt an der Breisachersrasse 50 in Kleinbasel. Der Ausstellungs- und Diskussionsort ist auf Initiative einer Basler Gruppe von Fotografinnen und Fotografen sowie von Gestalterinnen und Gestaltern und Texterinnen und Textern entstanden. In Zukunft werden im lichtdurchfluteten Raum regelmässig Ausstellungen, Vorträge und Workshops stattfinden. Zur Eröffnung haben die Initianten namhafte Fotografinnen und Fotografen für die Ausstellung «BildZeit» eingeladen. http://www.bellevue-fotografie.ch/. Und nun zu den weiteren Tipps:AusstellungenDas Lörracher Museum am Burghof hat derzeit zwei Sonderausstellungen zu bieten: einmal seit 28. März ? 15. Juli 2012, KALTENBACH ? Aus Lörrach in die Welt. Die Ausstellung zeigt die 125-jährige Geschichte des 1887 als mechanische Werkstatt in Lörrach gegründeten Unternehmens, das heute weltweit als einer der führenden Hersteller von Maschinen und Anlagen für die Bearbeitung von Stahl und Aluminium gilt. Der Familienbetrieb, mittlerweile in der vierten Generation, spiegelt exemplarisch neben der Technik- und Wirtschaftsgeschichte auch politische und soziale Veränderungen wider und wirkt daneben über seine integrativen sozialen Einrichtungen als regionales Netzwerk für die Bedürfnisse der Menschen.Und seit 14. März ? 20. Juni 2012: Immer Theater mit der Jugend. Fotografiert von Martin Schulte-Kellinghaus, gespielt vom Jungen Theater Nellie NashornMartin Schulte-Kellinghaus fotografiert seit sechs Jahren die Aufführungen des Jungen Theaters Nellie Nashorn. Junge engagierte Schauspieler und Schauspielerinnen spielen eindrucksvolle Stücke unter der Regie von Birgit Vaith. Jugendromane, Kinderbücher und Märchen dienen als Vorlage für diese Inszenierungen. Dabei entstehen Geschichten, die sowohl Kinder, Jugendliche als auch Erwachsene begeistern. Während der Dauer der Ausstellung gibt es Theateraufführungen im Hebelsaal des Museum am Burghof, die eine lebendige Begegnung mit den Fotos schaffen.www.museum-loerrach.deZum Klimawandel in Baden-Württemberg ist ab Dienstag, 17. April, im Landratsamt Lörrach eine zu sehen. Sie wird von der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA) bereitgestellt und befasst sich mit den Fakten, Folgen und Perspektiven des Klimawandels, der auch unsere Region betrifft.Klimawandel und Treibhauseffekt, Konsequenzen des Klimawandels, Energie sinnvoll nutzen sowie Fragen und Antworten zum Klimaschutz ? das sind die Themen, die auf fünf Bannern ausführlich und anschaulich erklärt werden. Ziel der Ausstellung ist, die Betrachter zu sensibilisieren und einen ersten Einblick in das komplexe Thema Klimaschutz zu geben. Auch konkrete Handlungsmöglichkeiten für jeden Einzelnen werden aufgezeigt. Die Ausstellung wird im Foyer des Landratsamts gezeigt. Für die Öffentlichkeit ist sie bis zum 30. April zu den üblichen Öffnungszeiten Montag, Dienstag und Freitag von 8 Uhr bis 12.30 Uhr sowie donnerstags von 8 Uhr bis 12:30 Uhr und von 13.30 Uhr bis 17.30 Uhr zu sehen.Ab Mai im Keramikmuseum Staufen: Neue Arbeiten - Gefäße von Gotlind und Gerald Weigel (11. Mai bis 24. Juni 2012). Das Keramikerpaar Gotlind und Gerald Weigel zählt zu den Klassikern in der deutschen Keramikszene nach 1945. Seit Gründung ihrer gemeinsamen Werkstatt 1961 haben sie die Entwicklung in diesem Bereich wesentlich mitbestimmt. Technisch wie ästhetisch immer in vorderster Reihe, wurden sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Dass beide, nun in den 80ern, nichts von ihrer Schaffens- und Innovationskraft verloren haben, belegt die Ausstellung im Keramikmuseum Staufen.Keramikmuseum Staufen, Wettelbrunner Str. 3, geöffnet Mi-Sa 14-17 Uhr, So 11-13, 14-17 Uhr, Eröffnung am Freitag, 11. Mai 2012, um 19 UhrJunge WeltDie Fondation Beyeler in Riehen lädt ein zum Familientag. Der Familientag ermöglicht Kindern und Eltern einen lust- und kunstvollen Tag in der Fondation Beyeler. Neben der aktuellen Ausstellung «Pierre Bonnard» und der neuen Präsentation der Sammlung Beyeler wird ein attraktives Programm an Führungen, Workshops und Museumsspielen im Berower Park und im Museum angeboten. Das Programm ist speziell in Bezug auf die Ausstellung «Pierre Bonnard» ausgearbeitet worden.Von 10.00 Uhr morgens bis 18.00 Uhr abends können mit dem Museumseintritt das Museum und das Angebot der Kunstvermittlung besucht werden. Für Kinder und Jugendliche bis 25 Jahre ist der Eintritt kostenlos. Die Workshops ermöglichen eine experimentelle und spielerische Auseinandersetzung mit Motiven und Verfahren, die Bonnards Malerei kennzeichnen. Die ganze Familie kann sich des weiteren beim Suchspiel «ZOOM» gemeinsam auf eine Entdeckungsreise durch das Museum begeben und bei genauem Hinsehen, anhand von Bildausschnitten, die dazugehörenden Kunstwerke in der Ausstellung aufspüren.www.fondationbeyeler.chLiteraturDouna Loup besucht am 30. Mai das Literaturhaus in Zürich und liest aus ihrem Roman «Die Schwesterfrau» (Lenos Verlag 2012). Peter Bichsel fährt am 2. Mai in die Westschweiz. Die Veranstaltungen sind Teil der Reihe «Ces Voisins inconnus», mit der das Literaturhaus seit 2003 Deutschschweiz und Romandie in einem literarischen Austausch verbindet.Am Dienstag, 8. Mai 2012, liest Felicitas Hoppe aus ihrem Roman «Hoppe» (S. Fischer 2012).Am Montag, 21. Mai 2012 treffen sich der Schweizer Jürg Halter und der 80-jährige japanische Dichter Tanikawa Shuntarõ zum west-östlichen Dialog.Und am Donnerstag, 24. Mai 2012 stellt Feridun Zaimoglu als diesjähriger Preisträger der Literaturhäuser sein Werk vor.Mehr zum Programm MusikKennen Sie die Klassikkuppel Basel schon? Das ist ein von jungen Leuten konzipiertes und organisatorisch getragenes Projekt, das junge Musikerinnen und Musiker fördert sowie klassische Musik im speziellen Umfeld der Kuppel Basel jungen Menschen zugänglich zu machen will. Gespielt werden die grossen und kleinen Werke aller Epochen, ergänzt wird das Programm durch unerwartete Übergänge, spannende Wendungen und eigene Kompositionen. Die Klassikkuppel ist auch Plattform für Nachwuchs-Komponisten der Region Basel und bietet vom 15.-19.04.2012, auserlesene Werken für Solisten von Komponisten wie   Bach, Bartók, Chopin, Dvorák, Kreisler, Ravel, Satie und Vivaldi, gespielt von den Nachwuchs-Talenten der renommierten Basler Hochschule für Musik und der Schola Cantorum unter der musikalischen Leitung des preisgekrönten jungen Violinisten Mathias Inoue.Im Ensemble spielen: Giulia Breschi, Mira Gloor, Jessie Gu, Marian Herrero, Mathias Inoue, Miki Iwaki, Marcis Kuplais, Zsuzsa Lakatos, Luis Alfredo Montes, Orsolya Sepsi, Shahane Zurabova. Unter der Leitung von Mathias Inoue und Olivier Mueller und der Schirmherrschaft von Claude Janiak.Die Konzerte finden statt:Sonntag, 15.04.2012 um 17:00 Uhr, PremiereMontag, 16.04.2012 um 19:30 UhrDienstag, 17.04.2012 um 19:30 UhrMittwoch, 18.04.2011 um 19:30 UhrDonnerstag, 19.04.2011 um 19:30 Uhr, DerniereTickets: 35.-, 20.- für Schüler, Studenten und AHVVorverkauf: www.ticketcorner.ch, tickets@klassikkuppel.ch und im ACQUA"Die Dinge des Lebens in Liedern erzählt?" lautet der Titel eines Konzertes mit der Sopranistin Michaela Hauke und der finnischen Pianistin Pauliina Tukiainen am Samstag, den 21. April um 19 Uhr im Konzertsaal des Alten Rathauses in Weil am Rhein. Das städtische Kulturamt möchte im nächsten Abschnitt der inzwischen 25 Jahre alten Reihe der Meisterkonzerte "Willa Musica" ein besonderes Augenmerk auf überregional engagierte Sängerinnen aus Weil am Rhein richten. Beim Konzert im Alten Rathaus werden Lieder zu wichtigen Lebenssituationen wie Liebe, Abschied, Freude und Natur von Mozart, Purcell, Richard Strauss, Schönberg, Fauré und Schumann vorgetragen. Der Vorverkauf läuft über die Buchhandlung Lindow in Alt-Weil.TheaterIn seinen Abenden untersucht der Schweizer Komponist und Regisseur Ruedi Häusermann die Möglichkeiten von Musik und Theater, sich gegenseitig Räume zu eröffnen und zu neuen Ausdrucksformen zu finden. Und stets entsteht dabei ein poetischer und humorvoller, vieldeutiger Mikrokosmos: Text, Ton, Bild und Szene fügen sich in eine übergreifende, fein verästelte Partitur. Mit VIELZAHL LEISER PFIFFE hat Ruedi Häusermann nach ?Der Hodler? (2010) nun eine neue Arbeit für das Schauspielhaus Zürich vorgelegt. Die Uraufführung wird am 20. April in der Box des Schiffbaus zu erleben sein. Häusermann, 1948 in Lenzburg geboren, studierte Ökonomie und Mu- sik. Früh wandte er sich dem Jazz und der freien Improvisation zu. 1993 stellte er seine Musik mit seinem Soloprogramm ?Der Schritt ins Jen- seits? erstmals in einen theatralen Zusammenhang.Weitere Vorstellungen im Schiffbau/Box:21./ 26./ 27./ 28. April, jeweils 20 Uhr23./ 30. April, jeweils 20.15 Uhr29. April, 19.15 UhrWeitere Vorstellungen sind in Planungwww.schauspielhaus.chZu sehen vom 26. bis 29. April 2012, 20.30 h (So 17.00 h) am Zürcher sogar Theater: «Mit der Güte des Menschen war's mal wieder nichts», eine Walter Mehring-Revue. Walter Mehring (1896 -1981) erkannte die Zeichen der Zeit früher als andere und hat mit Sprachwitz, Satire, und lustvoller Provokation darauf reagiert. «Walter Mehring ist unser aller Meister», notierte Kurt Tucholsky über den Freund und Mitstreiter, der im Berlin der Zwanziger Jahre ein gefeierter Lyriker, Kabarettautor und Essayist gewesen ist. Enttäuscht von der Entwicklung der Weimarer Republik, schrieb er ab 1924 seine klugen politischen Kommentare für die «Weltbühne» und das Pariser «Tage-Buch». 1928 kehrte er nach Berlin zurück. Nach der Uraufführung seines Theaterstücks «Der Kaufmann von Berlin» wurde es für den Juden und bekennenden Pazifisten Walter Mehring immer schwieriger, in Deutschland zu publizieren. Nach Exiljahren in den USA lebte er zuletzt in Zürich, wo er zwar nochmals seine ihm teuren kleinen Hotels und Cafés fand, doch fühlte er sich auch hier «staatenlos im Nirgendwo».Weitere Infos und Reservation dies & dasDer Philo Club Weil trifft sich monatlich einmal in der Buchhandlung Müller. Meist geht es um ein Brennpunktthema der Philosophie, es sind dabei keinerlei besondere Voraussetzungen erforderlich. Alle haben etwas Wichtiges zu sagen."Kant - Die kopernikanische Wende in der Philosophie" heißt das Thema am Montag, 16. April 2012 ? 20 Uhr, in der Buchhandlung Müller, Hauptstrasse 292, in Weil am Rhein. Zu Gast ist Prof. Dr. Anselm Ernst.Kant gilt als wichtigster Philosoph der Neuzeit. Seine "Revolution der Denkungsart" beschäftigt auch heute noch die Philosophen. Kant gilt auch als besonders schwieriger Philosoph. Das Gespräch am Montag, dem 16.4. im PhiloClub Weil wird zeigen, dass es viele leichte Wege zu einem tiefen Verständnis gibt. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei, allerdings wird um eine Voranmeldung unter  (07621) 74090 gebeten. Anmeldung unter: mail@holon-philosophie.de oder info@buechermueller.deZum VormerkenDie Freiburger Kommode 1 präsentiert Samuel Walker (UK) und Fred Kinbom (SWE) und zwar am Samstag 19. Mai 2012, 21 Uhr, im Slow Club Freiburg,  Haslacherstr. 25, 79115 Freiburg. Seit dem Auszug aus den Hallen der Brauerei Ganter ist die Kommode 1 mit ihren Veranstaltungen unterwegs.Diesmal zu Gast im Slow Club Freiburg um zwei herrausragende Künstler der Brightoner Musikszene präsentieren zu dürfen. Samuel Walker ist Songwriter und Komponist, Multi-Instrumentalist und begnadeter Bühnenperformer, ein musikalischer Wirbelsturm. Aufgewachsen in einer südenglischen Künstlerfamilie, verschreibt er sein Leben schon früh der Musik.Fred Kinbom`s Stil findet sich irgendwo zwischen arabischen, afrikanischen und nordischen Klängen, Klezmer und jazziger Verspieltheit wieder. Als Support der australischen Sängerin Sarah Blasko tourte er in Großbritannien und Europa und bespielte mit dem preisgekrönten Künstler Gurrumul Bühnen wie die London Barbican Hall.www.filmkunstkommune.de


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