Elektropraktiker - Fachzeitschrift für Handwerk und Industrie

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Abrechnungs-App für iPhone- und iPad
Für Handwerker, Techniker und Dienstleister gibt es eine App, mit der sie ihre Abrechnung vereinfachen können."ServiceBeleg" ist ein elektronischer Abrechnungszettel in dem Arbeitsstunden und Materialeinsatz erfasst werden. Er wird direkt vor Ort beim Kunden ausgefüllt, der ihn dann in der App unterschreibt. "Service-Beleg" sendet automatisch ein formatiertes PDF per E-Mail an den Kunden und an die Buchhaltung des Auftragnehmers. Das spart Zeit, wirkt professionell und die Buchhaltung vereinfacht sich.Die App generiert anschließend eine professionell gestaltete PDF-Datei, in die automatisch das eigene Firmenlogo eingepasst wird. Die PDF-Datei wird aus der App heraus an die E-Mail-Adresse des Kunden geschickt. Zugleich wird sie an die Buchhaltung der eigenen Firma gemailt, sodass eine Rechnung bereits geschrieben werden kann, noch bevor der Mitarbeiter in die Firma zurückkehrt.www.servicebeleg.de

Bundesregierung verbessert Solarwärme-Förderung
Bereits zum 15. August dieses Jahres sollen die Fördersätze für Solarwärme-Anlagen deutlich verbessert werden. Der BSW-Solar informiert kostenlos im Internet über die neuen Förderkonditionen.Beispiel: Wurde die Installation einer typischen Solarwärme-Anlage bislang im Falle der Heizungssanierung mit rund 1.500 Euro bezuschusst, so erhält ein Eigenheimbesitzer zukünftig für die gleiche Solaranlage rund 2.000 Euro vom Staat. Diese Verbesserung ist auf die Einführung einer Mindestförderung für die Solarkollektoren in Höhe von 1.500 Euro sowie auf den beibehaltenen Kesselaustausch-Bonus in Höhe von 500 Euro zurück zu führen.Bereits 1,7 Millionen Eigenheime verfügen in Deutschland über eine Solaranlage zur Wärmeerzeugung. Allein im ersten Halbjahr 2012 entschieden sich rund 50.000 Bürger für die Anschaffung einer klimafreundlichen Solarheizung. Insbesondere auch gewerbliche Wärmeproduzenten profitieren von den neuen Regelungen. Sie erhalten zukünftig Zuschüsse in Höhe von bis zu 50 Prozent, wenn sie einen Teil ihrer benötigten Prozesswärme mit Hilfe von Solarkollektoren klimafreundlich erzeugen. Technisch ausgereifte Solarsysteme sind inzwischen auch für den industriellen Bereich verfügbar, kamen bislang aufgrund relativ hoher Investitionskosten und konkurrierender Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen jedoch sehr selten zum Einsatz. Nach Einschätzung des BSW-Solar könnte sich das nun zumindest in einigen Industriezweigen ändern. Nach der jüngst veröffentlichten Branchen-Roadmap "Fahrplan Solarwärme" liegt im Segment der industriellen Prozesswärme bis 100 Grad Celsius langfristig der größte Zukunftsmarkt für den Einsatz von Solarwärme. "Insbesondere in der Lebensmittel- und Textilindustrie, aber auch in der Metallveredelung erwarten wir ein reges Interesse an den attraktiven neuen Zuschüssen. Weiter steigende Preise von Öl und Gas werden den Solarwärme-Markt zusätzlich beflügeln," ist sich BSW-Geschäftsführer Jörg Mayer sicher.Auch die Wohnungswirtschaft kann von der Neuregelung der Förderrichtlinie profitieren. Waren die vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gewährten staatlichen Zuschüssen bislang auf eine Anlagengröße bis 40 Quadratmeter Kollektorfläche beschränkt, so werden zukünftig auch Solaranlagen mit Kollektorfeldern von bis zu 100 qm bezuschusst.www.solarfoerderung.de

Bundesweite ECO-Fahrtrainings für Crafter-Fahrer
Der Volkswagen Crafter erfüllen bei guter Fahrleistungen und niedrigen Unterhaltskosten in allen drei Leistungsklassen die strenge EEV-Abgasnorm. Einen wesentlichen Einfluss auf den Kraftstoffverbrauch und die Wirtschaftlichkeit hat jedoch der Fahrer. Grund genug für VW Nutzfahrzeuge kostenlose ECO-Fahrertraining anzubieten. Wer wirtschaftlich unterwegs sein will, braucht nicht nur die richtige Technik, sondern auch das richtige Wissen für den Umgang mit dieser Technologie. Daher hat Volkswagen Nutzfahrzeuge in Zusammenarbeit mit dem NABU - Naturschutzbund Deutschland e.V. ? ein Fahrertraining für Crafter-Kunden und Interessenten entwickelt, das in diesen Tagen mit den ersten Veranstaltungen startet.Im Rahmen von abwechslungsreichen eintägigen Workshops mit theoretischen und praktischen Inhalten können die Teilnehmer hier erfahren, wie sie ihre Fahrweise verändern und so Kraftstoff einsparen können ? und das ohne Zeitverlust. Trainer der "Volkswagen Driving Experience" werden dabei Probefahrten mit dem Crafter durchführen, Fahrstile analysieren, Daten auswerten und individuelle Trainingstipps zur langfristigen Effizienzsteigerung erarbeiten und das Potenzial der Blue Motion Technology anschaulich darstellen.An das Sprit-Spar-Training schließt sich eine Schulung zur optimalen Ladegutsicherung wie auch eine Beratung in Sachen Ergonomie und passive Sicherheit an.Die bundesweit durchgeführten, insgesamt 34 ECO-Fahrertrainings ? jeweils mit acht Trainern und acht Fahrzeugen und maximal 36 Teilnehmern pro Tag ? finden im Autohaus des teilnehmenden Volkswagen Nutzfahrzeuge-Partners statt. Hier können sich im Vorfeld auch Crafter-Kunden zur kostenlosen Teilnahme anmelden.Eine erste Information erhalten Interessierte auch über info@vwn-eco-training.de.

"Handwerk für Mädchen - ergreife deine Chance" ins Leben gerufen
Der Anteil an weiblichen Auszubildenden und Fachkräften liegt noch immer deutlich unter dem der männlichen. Deshalb rief Anfang 2012 der Landesverband Berlin UFH das EU-geförderte Projekt ins Leben. Damit sollen weibliche Anwärter auf den chancenreichen Weg in einen Handwerksberuf vorbereitet werden.Wo liegt der Zugang für den Berufseinstieg von Mädchen ins Handwerk? Was motiviert sie, Tischlerin, Malerin, Konditorin, oder Fotografin zu werden?Bei der Beantwortung dieser und weiterer Fragen dürfte das projektbezogene dreiwöchige Betriebs-Praktikum in einem Handwerksbetrieb Antwort geben, an dem sich zehn Mädchen der 9. Klasse der Steglitzer Kopernikus-Oberschule beteiligen (siehe Foto).Ziel des Projektes der Unternehmerfrauen im Handwerke e.V. (UFH) ist es, die Schülerinnen einer Zukunft im Handwerk näherzubringen sowie ihr Interesse an den vielfältigen Handwerksberufen zu wecken. Der Praktikumsweg der Mädchen wird filmisch dokumentiert. In der Anfangsphase informieren sich die Schülerinnen über das unterschiedliche Berufsangebot auf dem Handwerksmarkt. Sie lernen darüber hinaus Möglichkeiten kennen, die ihnen einen vielversprechenden Berufsstart in ihre handwerkliche Zukunft eröffnen könnten. Weitere Informationen gibt es in dem Projekt-Flyer.

"Lotse Innenbeleuchtung" unterstützt bei der Reduzierung der Stromkosten
Um bis zu 80 Prozent könnten Unternehmen und Kommunen ihre Stromkosten bei der Innenbeleuchtung von Industrie- und Bürogebäuden senken. Durch den Einsatz moderner Lichttechnik und intelligenter Steuerung ließen sich bei der Industriebeleuchtung jährlich Kostenersparnisse in Höhe von schätzungsweise 1 Milliarde Euro* erzielen, weitere 450 Millionen Euro** könnten in Bürogebäuden eingespart werden.Die Initiative Energie-Effizienz der Deutschen Energie-Agentur GmbH (Dena) unterstützt gemeinsam mit dem Zentralverband Elektrotechnik und Elektronikindustrie e. V. (ZVEI) Unternehmen, Kommunen und Einrichtungen der öffentlichen Hand bei der Erschließung dieser Einsparpotenziale mit einem neuen Informationsangebot unter www.lotse-innenbeleuchtung.de. Der Lotse zeigt, wie die Energieeffizienz der Innenbeleuchtung von Gebäuden bei gleichbleibender Lichtqualität systematisch gesteigert werden kann. Für alle Stadien eines typischen Modernisierungsvorhabens ? Ist-Analyse, Planung, Finanzierung, Beschaffung und Wartung von Beleuchtungsanlagen ? findet der Nutzer ausführliche Informationen, Beispielprojekte sowie praktische Handlungsempfehlungen. Ein Schwerpunkt des Online-Angebots liegt auf der Lichtplanung. Eingebaute Leuchten, verwendete Leuchtmittel sowie Steuerung und Regelung einer Beleuchtungsanlage entscheiden maßgeblich, wie hoch der Stromverbrauch und damit die Stromkosten ausfallen. Der Lotse bietet daher einen Überblick  über die effizientesten Beleuchtungstechnologien und zeigt ganz konkret, welche Lösungen für Industrie- oder Bürogebäude zur Verfügung stehen. *Annahme: Strompreis 12 ct/kWh bei einer Energieeinsparung von 8,3 Mrd. kWh. Quelle: ZVEI.  ** Annahme: Strompreis 14 ct/kWh bei einer Energieeinsparung von 3,2 Mrd. kWh. Quelle: ZVEI.

Ep 8-2012 erschienen!
Auch in der neuen Ausgabe des ep Elektropraktiker gibt es wieder jede Menge spannender Themen. Lesen Sie u. a. folgende Beiträge: * Elektronische Vorschaltgeräte * Erstprüfung von Maschinen * Solarstrom selbst nutzen Das Inhaltsverzeichnis der aktuellen Ausgabe ... Das Heft als Leseprobe bestellen oder ein Abo abschließen. Versuchen Sie sich an dem neuen Strömer-Rätsel und gewinnen mit ein bisschen Glück eine "Lunchbox" von Wera.

"Super-Könner" unter jungen Handwerkern gesucht
Simon Gosejohann startet den wohl spannendsten Handwerker-Wettkampf des Jahres. Bis zum 15. Oktober fordert er junge Handwerker dazu auf, in einem kurzen Online-Video vorzustellen, welche originellen Ideen sie auf Lager haben. Sechs "Super-Könner" präsentieren bereits auf der gleichnamigen Plattform in unterhaltsamen Tutorial-Videos, wie mit handwerklichem Know-how ausgefallene Ideen in die Tat umgesetzt werden.Ob Gaming-Controller mit eingebauter Handkühlung oder eine Zentralverriegelung für das Fahrrad ? Simon kann von den Ideen der Handwerker gar nicht genug bekommen und sucht deshalb jetzt den siebten "Super-Könner".Wettbewerbsvideo: Der erste Schritt zum "Super-Könner"Junghandwerker, die zeigen wollen, dass ein "Super-Könner" in ihnen steckt, können sich mit einem selbstgedrehten Video auf handwerk.de bewerben, in dem sie ihre außergewöhnliche Idee vorstellen. Simon selbst zeigt in einem kurzen Videoaufruf unter www.handwerk.de/superkoenner/wettbewerbsaufruf/  wie es geht. Aus allen Videos, die die Teilnahmebedingungen erfüllen, wählt Simon die fünf spannendsten Einreichungen aus, die es in die Endrunde schaffen.Wahl per Online-VotingWelcher der fünf Finalisten das Zeug zum "Super-Könner" hat, darüber entscheidet ab dem 26. Oktober das Online-Publikum auf handwerk.de. Vier Wochen haben die User Zeit, für ihren Favoriten zu voten. Das Video mit den meisten Klicks gewinnt. Für den Gewinner heißt es dann Filmluft schnuppern: An der Seite von Simon Gosejohann darf der Gewinner sein Werkstück bei einem professionellen Filmdreh in die Tat umsetzen. Aber auch die übrigen Finalisten können sich auf attraktive Preise freuen.

Belektro 2012: Premiere für Smart-Energy-Forum
Zu den Themen Smart Grid, Smart Metering und Smart Building gibt es in diesem Jahr auf der Belektro in Berlin (17.-19.10.12) das entsprechende Forum.Das Smart-Energy-Forum wird an allen drei Messetagen in der Zeit von 11 Uhr bis 14 Uhr in Halle 3.2, Stand 203 stattfinden.Das Vortragsspektrum reicht von Smart-Meter-Gateways und den EE-Bus über eHZ-Zählerschränke, das Energiemanagement nach ISO 50001 bis hin zu Grundlagen der Elektromobilität. Für das Vortragsprogramm haben Referenten von namhaften Unternehmen zugesagt, darunter von Busch-Jaeger, Devolo, Hager, Janitza und Mennekes.www.belektro.de/Rahmenprogramm/SmartEnergyForum

Seminar "Energie- und Ressourceneffizienz in der Elektrotechnik"
Welche Maßnahmen rechnen sich für den praktischen Betrieb? Wie viel Energie lässt sich in der Niederspannungs-Verteilung, einer Beleuchtungsanlage, einem Transformator oder einem Elektromotor noch sparen? Wie viel bringt ein leistungselektronischer Umrichter? Welche Nebenwirkungen kann der Einsatz der Sparmaßnahmen haben? Welche flankierenden Maßnahmen sind unter Umständen erforderlich? Und was bedeutet Ressourceneffizienz im Zusammenhang mit Elektrotechnik?Diese und andere Fragen werden im neuen Seminar des Deutschen Kupferinstituts zum Thema "Energie- und Ressourceneffizienz in der Elektrotechnik" beantwortet, das am 10. und 11. Oktober 2012 im Fraunhofer-inHaus-Zentrum in Duisburg stattfindet.Die meisten Neuerungen sind Verbesserungen, aber nicht alle. Wer auch ungewöhnliche, nahezu unbekannte Maßnahmen und Potenziale kennen lernen möchte, ist eingeladen, sich von Fachleuten aus Forschung und Industrie neue Entwicklungen im Bereich Energieeffizienz präsentieren zu lassen.Das Seminar richtet sich an Mitarbeiter aus folgenden Bereichen: Energie-Management, Motorenherstellung, Energieversorgung, Gebäudeplanung, Anlagenplanung, Facility Management, Gebäudeleittechnik, Instandhaltung, Beleuchtungsindustrie, Verbänden, Zulieferfirmen, Elektrohandwerk und an Interessenten aus artverwandten Branchen und kostet inklusive Tagungsverpflegung, gemeinsamem Abendessen und Seminarunterlagen 1.050,- Euro (zzgl. MwSt.).Weitere Information und Anmeldung auf der Webseite des Deutschen Kupferinstituts.

Stopptasten der neuen Londoner Busse nutzen menschliche Bewegung als Energiequelle
In London findet gerade eines der größten Sportereignisse statt. Die neuen Doppeldecker-Busse mit Hybridantrieb werden dabei tausende Fans durch die Metropole befördern. Für die Aktivierung des Haltesignals werden die Fahrgäste dieser Busse selbst zur Energiequelle ? dank Energy Harvesting-Funktechnologie von Enocean.Das Drücken der Stopptaste erzeugt genug elektrischen Strom, um ein Funksignal zur Aktivierung der Halteanzeige und des akustischen Haltesignals zu senden. Das batterie- und drahtlose Stopptasten-System der britischen Firma BMAC ergänzt das grüne Konzept der neuen Londoner Busse. Diese zählen dank neuester Diesel-Hybrid-Technologie zu den umweltfreundlichsten Bussen weltweit.In der Regel müssen Stopptasten über viele Meter Kabel mit dem Signalempfänger der Halteanzeige im Bus verbunden werden. Die BMAC-Stopptaste nutzt dagegen den miniaturisierten mechanischen Energiewandler ECO 200 von Enocean, der mehr als 300.000 Schaltzyklen ermöglicht, und ein entsprechendes batterieloses Funkmodul. Das gesendete Funksignal ist für jede Stopptaste eindeutig, sodass es nicht zu Interferenzen mit den anderen Tasten in diesem oder einem anderen, in der Nähe befindlichen Bus kommt.Das Empfangsmodul ist an die Fahrzeugelektrik angeschlossen. Nach der Installation wird jeder Bus-Stopptaste bei der Programmierung ein eigener logischer Schaltkreis zugeordnet ? zum Beispiel Front, Mitte, Heck und Rollstuhlfahrer. Die batterielose Lösung spart bis zu 100 Meter Kabel im Bus ein, auch der oft aufwändige Austausch defekter Kabel entfällt. Die batterielosen Funkmodule von Enocean beziehen ihre für den Betrieb benötigte Energie aus der Umgebung: aus Bewegung, Licht oder Temperaturdifferenzen. Selbst der Mensch kann zur Energiequelle werden, indem er etwa durch Tastendruck oder seine Körperwärme Energie erzeugt. Weitere Einsatzmöglichkeiten reichen von Smart Home und Smart Grid bis hin zu Lösungen für Industrie, Logistik oder Transport.

Wirtschaft wehrt sich gegen Metalldiebstahl
Die deutsche Wirtschaft sagt den Metalldieben den Kampf an. Mit einem Bündnis gegen Metalldiebe wehren sich Unternehmen zukünftig gemeinsam. Dazu gründeten die drei großen Infrastrukturbetreiber Deutsche Bahn, Deutsche Telekom, RWE sowie der Verband Deutscher Metallhändler in Berlin eine Sicherheitspartnerschaft."Mit vereinten Kräften gehen wir ab sofort noch stärker gegen Buntmetalldiebe vor. Unser Ziel ist es, den Rohstoffdiebstahl vom Ort des Geschehens bis in die Absatzkette hinein einzudämmen", sagte Prof. Gerd Neubeck, Leiter Konzernsicherheit der Deutschen Bahn in Berlin.Alleine die Schäden der beteiligten Infrastrukturunternehmen haben sich im vergangenen Jahr nahezu verdoppelt. Wurden 2010 noch 11 Millionen Euro an Schäden gezählt, waren es schon 2011 etwa 20 Millionen Euro. Hinzu kamen Image- und Folgeschäden wie Zugverspätungen, ausgefallene Telefon- und Datenleitungen oder Engpässe bei der Stromlieferung.Kernstück der Zusammenarbeit in der Sicherheitspartnerschaft bildet ein neues elektronisches Frühwarnsystem. Die Mitglieder sammeln gemeinsam Informationen aus Metalldiebstählen und tauschen diese untereinander aus. Zusätzlich werden die im Verband der Deutschen Metallhändler organisierten Unternehmen informiert und so der Absatz des gestohlenen Materials erschwert. Thomas Reuther, Präsident des Verbands Deutscher Metallhändler e.V.: "Durch das gemeinsame und koordinierte Vorgehen mit Verband, Unternehmen und unseren Mitgliedsbetrieben wollen wir kriminelle Kreisläufe unterbrechen und den Tätern den Absatzweg abschneiden.""Im nächsten Schritt geht es um die Entwicklung und Umsetzung von neuen Sicherheitsmaßnahmen. Wir sind auf der Suche nach Partnern in der Wissenschaft. Mit innovativen Forschungsprojekten können wir unsere sensible Infrastruktur noch besser schützen", so Michael Schoofs, Leiter Forensik RWE.Regelmäßige Arbeitskreistreffen gemeinsam mit der Polizei dienen zum Austausch über Auffälligkeiten und Häufungen. Abwehrmaßnahmen werden zukünftig gemeinsam initiiert und umgesetzt. Bestandteil der Zusammenarbeit soll auch eine gemeinsame Präventionskampagne sein. Alle Bürger werden aufgerufen, sich bei Auffälligkeiten zu melden. Ein weiteres Vorhaben ist der gemeinsame Buntmetallgipfel im Frühsommer 2013.Alleine die Deutsche Bahn war im vergangenen Jahr mit mehr als 3.000 Fällen Metalldiebstahl betroffen. Hinzu kamen nachhaltige Auswirkungen auf Kunden im Jahr 2011 durch 11.000 betroffene Züge mit etwa 150.000 Verspätungsminuten. Die Deutsche Telekom verzeichnete 320 Fälle von Metalldiebstahl. RWE war mit 466 Fällen betroffen.

Online-Befragung zu neuem Studiengang E-Technik
Die Hochschulen Aschaffenburg und Darmstadt bauen einen neuen Studiengang auf, der sich an Gesellen und Facharbeiter im Bereich Elektrotechnik wendet. Für die bedarfsgerechte Planung führen sie eine Online-Befragung durch.Der Studiengang wird mit dem Bachelor in der Fachrichtung Elektrotechnik abschließen und wird als Fernstudium berufsbegleitend angeboten. Ergänzt wird das Studium durch Präsenzphasen an beiden Hochschulen in Form von Blockveranstaltungen. Dort werden Inhalte mit Lehrenden und Mitstudierenden ausgetauscht und vertieft.Die Online-Befragung soll Wünsche von potenziellen Teilnehmern hinsichtlich der Gestaltung von Vorabinformationen, Studieneinstieg und Studienverlauf hinterfragen. So soll das Angebot im Sinne künftiger Teilnehmer entwickelt werden. Die Ergebnisse werden in die Planung einbezogen.Link zur Umfrage: https://qm.h-da.de/evasys/index.php?mca=online/index/index Die Losung lautet: Weiterbildung_E-TechnikDie Beantwortung sollte nicht länger als etwa 7 Minuten dauern. Informationen zu dem künftigen Studiengang gibt es bei Conny Böhmer (cornelia.boehmer@h-ab.de) oder Prof. Hermann Meuth (meuth@h-da.de).

Trittin bei SMA: Solarstrom könnte Netzausbaukosten signifikant senken
Der Vorsitzende der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen Jürgen Trittin hat die SMA Solar Technology AG in Niestetal besucht. Er tauschte sich mit Vorstandssprecher Pierre-Pascal Urbon und Technologievorstand Roland Grebe über das Potenzial der Photovoltaik zur Senkung der Netzausbaukosten und die Bedeutung aktueller Energiemanagement-Lösungen aus.Im Rahmen der Gespräche betonte Pierre-Pascal Urbon, dass die Energiewende den Erhalt des Industriestandortes Deutschland nicht gefährden würde. Ziel müsse es sein, die Stromproduktion durch Photovoltaik in einem größeren Maßstab als bisher mit der Stromnachfrage in Einklang zu bringen. "Ganz ohne den Ausbau der Netze ist die Energiewende nicht umsetzbar, aber der Ausbau könnte bei einem höheren Photovoltaikanteil deutlich langsamer erfolgen", so Urbon. "Insbesondere Industriedächer sind hervorragend für die Installation größerer PV-Anlagen geeignet, da Gewerbegebiete bereits über eine gute Netzinfrastruktur verfügen und die Korrelation von Energiebedarf und -erzeugung von Solarstrom hier optimal ist. Zusätzlich können intelligente Energiemanagement-Lösungen von SMA den Eigenverbrauch der Industrieunternehmen noch einmal deutlich erhöhen und somit das Netz entlasten." Urbon wies auch darauf hin, dass ein hoher Solarstromanteil schon heute zu signifikanten Preissenkungen an der Leipziger Strombörse führe und die positiven Effekte auf den Großhandelspreis insbesondere den mittelständischen Unternehmen zugutekommen würden. Der SMA-Vorstandssprecher appellierte in diesem Zusammenhang an die Hessische Landesregierung, sich klar zur Photovoltaik zu bekennen. Das von der Landesregierung auf den Weg gebrachte Gesetz zur Deckung der Energieversorgung zu möglichst 100 Prozent aus erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2050 greife die Photovoltaik und ihre Potenziale nur unzureichend auf. Technologievorstand Roland Grebe betonte, dass die Energiewende nur durch technologische Innovationen und entsprechende Kostensenkungen erfolgreich umsetzbar sei und sieht das Unternehmen hier gut aufgestellt. "SMA hat sehr frühzeitig auf ein intelligentes und ganzheitliches Energiemanagement auf Haushaltsebene und Zwischenspeicherung von Solarstrom gesetzt. Beides ist für den Erfolg der Energiewende von entscheidender Bedeutung", so Grebe."Hightech-Firmen wie SMA leisten durch die notwenigen Kostensenkungen und technologischen Innovationen einen entscheidenden Beitrag zur Energiewende. Deshalb sind sie auf klare und verlässliche Planungsbedingungen angewiesen. Die Bundesregierung trägt dem mit ihrer Politik bislang in keiner Weise Rechnung", betonte Jürgen Trittin.

Bundeskartellamt verhängt Geldbußen gegen Hersteller von automatischen Türsystemen
Das Bundeskartellamt hat am 20.07.2012 wegen verschiedener Absprachen Geldbußen in Höhe von insgesamt ca. 2,4 Mio. Euro gegen acht Hersteller automatischer Türsysteme und ihren Verband sowie einen verantwortlichen Mitarbeiter verhängt. Der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt: "Die wettbewerbswidrigen Absprachen betrafen einheitliche Preisspannen für bestimmte Herstellerleistungen sowie die Vereinheitlichung von Rabatten, Stundensätzen und Anfahrtspauschalen für die interne Abrechnung von Ersatzteilen und Subunternehmerdienstleistungen. Die verhängten Geldbußen sind moderat und tragen damit der Art und Schwere der getroffenen Absprachen angemessen Rechnung." Bei den acht Unternehmen und dem Verband handelt es sich um Assa Abloy Entrance Systems GmbH, Dieburg,Blasi GmbH, Mahlberg,Boon Edam GmbH, Düsseldorf,Dorma Automatic GmbH + Co. KG KT Systeme, Ennepetal,Geze GmbH, Leonberg,Kaba Gallenschütz GmbH, Bühl,Landert Motoren AG, Bülach/Schweiz,record Türautomation GmbH, Wuppertal, undWirtschaftsvereinigung Industrie- und Bausysteme e. V., Hagen, (WIB). Die Absprachen wurden nach Aussagen des Kartellamts z. T. im Rahmen der Verbandsarbeit unter Beteiligung von Mitarbeitern der WIB getroffen, die deshalb ebenfalls bebußt wurde. Eingeleitet wurde das Verfahren im Jahre 2009 aufgrund eines Bonusantrags der zur Gretsch-Unitas-Gruppe gehörenden weiteren Automatiktür-Hersteller GU Automatic GmbH, Rheda-Wiedenbrück, und GU Service GmbH & Co. KG, Ditzingen, gegen die deshalb keine Geldbußen verhängt wurden. Blasi und record, die in einem späteren Verfahrensstadium einen Bonusantrag einreichten, erlangten dadurch zumindest eine Bußgeldreduktion. Die Geldbußen sind noch nicht rechtskräftig, über etwaige Einsprüche entscheidet das Oberlandesgericht Düsseldorf. Allerdings hätten sich, so das Bundeskartellamt, mit Ausnahme der Geze GmbH alle Unternehmen sowie deren Mitarbeiter zu einer einvernehmlichen Verfahrensbeendigung (sog. ?Settlement") bereit erklärt. In einer Pressemitteilung teilte die Geze GmbH gestern mit, dass sie die Geldbuße nicht akzeptieren und den Bußgeldbescheid gerichtlich überprüfen lassen werde. Das Unternehmen ist der Auffassung, dass weder die Darstellung des Sachverhalts noch die rechtliche Bewertung durch das Bundeskartellamt zutreffend seien.

IBC Solar errichtet 13,6-MW-Bürgersolarpark in der Altmark
Das PV-Systemhaus IBC Solar errichtet in Sachsen-Anhalt einen Bürgersolarpark mit einer Gesamtbemessungsleistung von 13,6 MW. Baubeginn war am 23. Juli 2012, die Inbetriebnahme soll noch vor dem 30. September 2012 stattfinden.In dieser Woche begannen die Baumaßnahmen für den Bürgersolarpark Staats auf einem ehemaligen sowjetischen Kasernengelände der Kreis- und Hansestadt Stendal. Nach einer zweimonatigen Bauphase werden 57.800 Module zukünftig rund 13.264.000 kWh umweltfreundlichen Strom pro Jahr und damit genug Energie für 3.264 Haushalte liefern. "Die Errichtung des Solarparks stellt eine besondere Herausforderung dar, weil vor Baubeginn die Bergung der Altlasten mit dem Munitionsbergungsdienst koordiniert werden müssen. Zusätzlich werden zwei angrenzende, leerstehende sowjetische Offiziersblöcke abgerissen", erklärt Olaf Baumer, Geschäftsführer der IBC Solar Invest GmbH. Das Besondere für Ortschaft und Einwohner ist das Bürgerbeteiligungsmodell. Die Bürger von Staats und Umgebung können mit ihrem Vorzugsrecht Anteile am Solarpark erwerben. Damit erhalten sie die Möglichkeit eine zukunftssichere und vorausschauende Investition zu tätigen und sich gleichzeitig aktiv an der Energiewende zu beteiligen - auch ohne eigenes mit Solarzellen belegtes Dach. Die Hansestadt Stendal profitiert in mehrfacher Hinsicht. Zum einen erhält sie die Gewerbesteuern während der gesamten Laufzeit. Darüber hinaus bekommt sie zusammen mit dem Bundesforst Sachsen-Anhalt als Eigentümer der Fläche für 20 Jahre Pachteinnahmen. "Wir freuen uns sehr, dass wir diese Fläche, die so viele Jahre brach lag, endlich sinnvoll nutzen. Die beiden Wohnblöcke waren der Gemeinde Staats bereits seit Jahren ein 'Dorn im Auge'", so Ortschafts-Bürgermeisterin Gundula Kölsch. Außerdem wird IBC Solar Ausgleichsmaßnahmen durchführen. Dazu gehören einerseits die Eingrünung des Solarparks, Aufwertungsmaßnahmen am angrenzenden Fluss Uchte sowie die Pflanzung von Hecken zur Abgrenzung der Wohnbebauung. Außerdem werden Fledermauskeller und -kästen errichtet, um weiteren Lebensraum für die bestehende Fledermauspopulation zu schaffen.


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