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Rasen anlegen
© iStockphoto.com/photka Rasen anlegen mit der nötigen Sorgfalt, setzt die wesentlichen Kriterien für die zukünftige Qualität. Kein späteres Nachsäen, Düngen, Wässern, Vertikutieren, Schneiden und Pflegen kann so effizient sein, wie die fachmännische Basisarbeit beim Anlegen der von vielen Hausbesitzern so beliebten Grünfläche. Anders ausgedrückt: Sie haben viel Freude an Ihrem Rasen, wenn Sie bei dessen Anlage keine Mühen scheuen. Bevor Sie den Rasen anlegen Am Anfang bearbeiten Sie den Boden, der zunächst von Unkraut befreit, dann umgegraben und anschließend von Steinen befreit werden muss. Dazu benutzen Sie am Besten einen Rechen, mit dem Sie die größeren Steine entfernen können. Anschließend sollten Sie liegen gebliebene kleinere Steine von Hand auflesen. Sofern der Untergrund nicht ideal ist – optimal ist ein sandiger Lehmboden-, sollten Sie eine dünne Schicht mit Sand versetztem Humus auf dem vorbereiteten Boden verteilen, um den Rasen anzulegen. Zum Abschluss festigen Sie den Boden mit einer Walze und lassen die Fläche etwa zwei Wochen brach liegen. Rasen säen Bevor Sie zur Aussaat des Rasens schreiten, sollten Sie noch einmal die eventuell nachgewachsenen Unkräuter per Hand entfernen. Im Anschluss säen Sie den Rasensamen, der eine gute Qualität haben muss, gleichmäßig aus. Am Besten benutzen Sie für das Säen einen Streuwagen, der das Saatgut gleichmäßig verteilt. Nach der Aussaat sollten Sie den Boden nochmals walzen, damit sich der Samen gut mit dem Erdreich verbindet. Wichtig ist jetzt das Wässern, ohne das das Saatgut nicht keimen kann. Ab der Aussaat müssen Sie den Boden gleichmäßig feucht halten, was Sie in regenarmen Zeiten mehrfach täglich durch vorsichtiges Gießen erreichen. Achten Sie darauf, dass der Wasserstrahl nicht zu hart ist, da ansonsten das Saatgut fortgespült würde. Nach dem Anlegen des Rasens Nach etwa einer Woche werden die ersten Grashälmchen sichtbar. Etwa einen Monat nach Aussaat müssten alle Samen ausgetrieben haben. Beginnen Sie mit dem ersten Schnitt, wenn die Hälmchen etwa zehn Zentimeter lang geworden sind. Schneiden Sie den Rasen nur um etwa die Hälfte zurück. Der Rasenmäher sollte die ersten zarten Hälmchen mit einem sehr scharfen Messer schneiden, stumpfe Messer abreißen die Halme ab und verletzen sie. Sofern Sie trotz aller Sorgfalt bei der Anlage Ihres Rasens doch Lücken in der Grasfläche entdecken, sollte Sie so bald als möglich nachsäen. Die Pflege des Rasens nach dem Anlegen Nachwachsende Unkräuter müssen Ihnen nicht zu große Sorgen machen, werden sie doch in der Regel durch regelmäßiges Schneiden vernichtet. Nur Löwenzahn, Gänseblümchen und alle Wegerich-Arten halten dem Rasenmäher Stand und sollten manuell ausgestochen werden.

Feiern im Garten ? auch im Herbst!
Foto: BGL/PdM Die Tage werden allmählich kürzer und kühler. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass auch die Gartensaison zu Ende ist! Im Gegenteil: Im Herbst zeigt sich der Garten noch einmal in seiner ganzen Farbenpracht, wenn die Spätsommer- und Herbststauden ihre Blüten öffnen und sich Gehölze und Gräser goldgelb und rotbraun verfärben. Selbst feiern lässt sich jetzt noch am schönsten im Garten – umgeben von frischer, milder Luft und mitten im grünen Leben! Auf einer überdachten Terrasse und von einer Natursteinmauer geschützt, müssen Gartenbesitzer und Gäste weder Wind noch Regen fürchten. Wenn es am späteren Abend dann allzu kühl wird, setzt man sich einfach an den Feuerplatz ans knisternde Feuer oder zieht sich in den Gartenpavillon zurück. Ein solcher Feuerplatz lässt sich aus gebrannten Tonziegeln selbst bauen und ist besonders praktisch, wenn er direkt in eine gepflasterte Fläche eingebettet wird. Die Erde mit etwas Sand bedecken und schon kann´s losgehen. Wichtig ist, dass der Feuerplatz weit genug von Gebäuden und Pflanzen entfernt ist und das Feuer klein gehalten wird. Beim Bau können Landschaftsgärtner weiterhelfen. Sie sorgen außerdem dafür, dass der Garten auch sonst gepflegt und schön angelegt ist. Denn vor allem dann fühlen sich Besitzer und Gäste wohl: auf einer schön gepflasterten Terrasse statt etwa auf vermoosten Waschbetonplatten, mit Blick auf eine Fülle aus Farben und Formen, begleitet von rauschenden Blättern. Da schmecken herzhafter Zwiebelkuchen und junger Wein gleich doppelt gut und frisch gebackener Apfelkuchen versüßt den Abschied vom Sommer! Am Nachmittag … Wer unter freiem Himmel feiert, kann der Natur einen Teil der Dekoration überlassen. Wie prachtvoll haben sich zum Beispiel die vor kurzem noch glänzend dunkelgrünen Blätter des Amberbaums (Liquidambar styraciflua) verfärbt! Weithin leuchten sie nun in warmen Farbtönen zwischen Gelborange, Wein- und Purpurrot. Berberitze (Berberis) und Scharlach-Weißdorn (Crataegus coccinea bzw. pedicellata) haben daneben ihren korallenroten Fruchtschmuck angelegt und auch die exotisch anmutende Lampionblume (Physalis alkekengi var. franchetii) zeigt sich jetzt mit ihren orangeroten Fruchthülsen von ihrer schönsten Seite, die tatsächlich an Papierlampions erinnern. Die beste Kulisse für eine Gartenparty! Attraktive Hingucker sind außerdem Herbstanemonen (Anemone hupehensis) und Astern, die je nach Sorte von Weiß über Rosa bis hin zu Blauviolett blühen. Besonders elegant sind die Silberkerzen (Cimicifuga), die ihre langgestielten weißen, creme- oder rosafarbenen Blütenkerzen sanft im ersten leichten Herbstwind wiegen. Schade wär´s, ließe man sich diesen Anblick entgehen! … und am Abend Auch wenn die ?Erntedank”- oder Kaffeetafel bis auf den letzten Krümel geräumt ist, lohnt es sich noch, draußen sitzen zu bleiben und die frische Abendluft zu genießen. Denn weil es früher dunkel wird als noch im Sommer, kommen auch die Gartenleuchten schneller zu ihrem Auftritt. Diese sorgen nicht allein für Sicherheit, sondern tauchen – wenn sie clever installiert sind – den Garten in ein stimmungsvolles Lichtermeer! Verwunschen und mächtig steht dann der angestrahlte Solitärstrauch da und der Gartenteich schimmert geheimnisvoll. In der Dämmerung, wenn kräftige Farben in den Hintergrund treten, bleiben die weißen Blüten von Chrysantheme und Prachtspiere (Astilbe) sowie das Gelb von den Staudensonnenblumen (Helianthus) besonders lange sichtbar. Auffallende Blüten, leuchtendes Herbstlaub, Immergrüne und bunte Früchte – ein mit Gehölzen und Stauden abwechslungsreich gestalteter Garten bietet auch nach dem Sommer jede Menge Garten- und Partyglück, das genossen und begossen werden kann. Grün macht glücklich! Ab September beginnt auch die Pflanzzeit: Pflanzen, die bis zum Dezember, solange kein Frost herrscht, in die Gartenerde gesetzt werden, beginnen schnell, sich zu entwickeln und sammeln alle Kraft, um dann im kommenden Frühjahr früh und kräftig auszutreiben. BGL/PdM

Der Kirschbaum: Mythisch und nützlich
Foto: Roloff/IdGS Kirschbäume werden etwa so alt wie Menschen ? kein Wunder, dass sie in der Mythologie eine große Rolle spielen. Aber auch als Nutzbaum ist die Kirsche bedeutend: In der Volksmedizin wird die Frucht schon seit vielen Jahrhunderten eingesetzt und das Kirschholz ist ein begehrtes Holz für die Verarbeitung. Die natürliche Verbreitung der Kirsche wird weitgehend nur begrenzt durch ihre Spätfrostempfindlichkeit. Deshalb findet man sie nicht mehr in Nordosteuropa und auch nicht in den höheren Berglagen. Das schnelle Jugendwachstum der Kirsche hört bald auf; nach 40 oder 50 Jahren hat sie ihre endgültige Höhe von 20, im Bestand maximal 30 Metern erreicht. Der Förster muss ihr also helfen, damit sie von benachbarten Baumarten nicht überwachsen wird. Selbstschutz Am Blattstiel befinden sich bei der Vogel-Kirsche ein paar Nektardrüsen. Hiermit locken die Bäume auch außerhalb der Fruchtsaison Ameisen an ? und die fallen dann über Raupen her, die die Blätter fressen wollen. Sollten trotz dieser geschickt animierten ?Nachbarschaftshilfe? einmal Verletzungen vorkommen, so haben Vogel-Kirschen eine weitere geschickte Lösung gefunden: Was den Nadelbäumen ihr Harz, ist der Kirsche ein ?Gummifluss?. Als Reaktion auf Verletzungen wird dieser Gummifluss aktiviert; er versiegelt die Wunde und schützt so den Stamm vor dem weiteren Eintritt von Krankheitserregern ? denn dagegen ist die Kirsche ziemlich empfindlich. Selbst Virus- und Bakterienkrankheiten, die bei anderen Baumarten generell selten sind, kommen bei der Kirsche recht häufig vor. Der Gummifluss härtet in der Luft aus und sieht aus wie Bernstein. ?Katzengold? wird er auch genannt, weil er so wertvoll aussieht. Die Heilige Barbara und der Kirschbaum Vom Kirschbaum stammen die Barbarazweige, die am Barbaratag, dem 4. Dezember, von ?heiratsfähigen Mädchen? geschnitten und ins Wasser gestellt werden. (Je nach Gegend und Brauchtum werden auch andere als Kirschzweige verwendet.) Der blühende Zweig gibt Hinweise auf ihren zukünftigen Ehemann. Dieser Brauch des Barbarazweiges ist einer von vielen uralten Orakelbräuchen. Schriftlich nachgewiesen ist er seit dem 13. Jahrhundert. Er wird vor allem in Bevölkerungsgruppen ausgeübt, denen die heilige Barbara, eine der Vierzehn Nothelfer, als Schutzpatronin gilt. Und das sind viele: Sie ist Helferin gegen Blitz- und Feuergefahr, Schutzpatronin der Geologen, der Sterbenden, der Artillerie, der Bergleute, der Schlesier, der Gefangenen, der Glöckner, der Architekten und der Helfer des Technischen Hilfswerks. Die Legende sagt, dass Barbara Ende des dritten Jahrhunderts im heutigen Libanon lebte. Sie wandte sich dem Christentum zu, was ihr Vater zu verhindern versuchte. Er sperrte sie ein, quasi als Hausarrest, später wurde sie vom römischen Statthalter ins Gefängnis gesteckt. Auf dem Weg in das Gefängnis blieb Barbara mit ihrem Gewand an einem Zweig hängen. Sie stellte den abgebrochenen Zweig in ein Gefäß mit Wasser, und er blühte genau an dem Tag, an dem sie zum Tode verurteilt wurde. Die Kirsche in der früheren Volksmedizin ?Kirsen machen gut geblüt / bringen Lust zur Speisen / zertheilen Phlegmata / zähen Schleim / und treiben den Stein / erweichen auch / wann sie frisch seint den Bauch (?) Gedörrte oder gebackene Kirsen stopffen den Bauch. Etliche distillieren auß den wilden schwarzen Kirsen en Wasser das soll denen dienen so die Sprach verlegen ist / Den bösen Weibern were das holtz am besten. Plinius schreibet / so jemand morgens früh / dieweil noch der Taw auf den Kirsen ligt / dieselbigen sampt den Kernen ganz hinab schlucket machen sie vil Stulgang. (?) Kirßkernen (?) tödten die Würm im Leib.? Dies und noch viel mehr hat Hieronymus Bock 1539 in seinem ?Kreuterbuch? zusammengetragen. Nun müssen Sie nur noch überlegen, woran sie leiden ? an bösen Weibern, an Verstopfung oder dem Gegenteil, an Magersucht, an Nierensteinen ? oder ob Sie einfach nur gesprächiger werden wollen ? Kirschwasser, gerade wenn es aus wilden Vogel-Kirschen gebrannt ist, ist aber sicherlich eine wirkliche Spezialität ? und dank Hieronymus Bock gibt es nun auch für dessen Genuss eine medizinische Indikation. Louis XVI und der Kirschbaum Kirschbaumholz wird seit der Stil-Epoche Louis XVI gerne für den Möbelbau verwendet, strahlt es doch gleichermaßen wohnliche Atmosphäre und vornehme Eleganz aus. In der Biedermeierzeit verdrängte es teilweise sogar den Nussbaum. Die damalige (Über-)Nutzung führte zu einer merklichen Abnahme der Kirsche in den Wäldern. Auch heute wird Kirschbaumholz, sowohl als Furnier als auch massiv, vorrangig in der Möbelindustrie eingesetzt, insbesondere im Stilmöbelbau, aber auch für moderne Möbel. Bei Kunsttischlern ist dieses Holz hoch begehrt, das sich im Übrigen ausgezeichnet mit helleren und dunkleren Hölzern sowie anderen Materialien (insbesondere Glas) kombinieren lässt. Im anspruchsvollen Innenausbau wird Kirschbaum als Deckfurnier vor allem für Wand- und Deckenbekleidungen sowie für Einbaumöbel von Geschäfts- und Repräsentationsräumen eingesetzt. Daneben findet es u.a. für exklusives Parkett Verwendung. Im gehobenen Fahrzeugbau ist Kirsche schließlich ein beliebtes Furnier für Armaturenbretter. Weitere für diese Holzart typische Anwendungsbereiche sind Einlege-, Bildhauer-, Schnitz- und Drechslerarbeiten. In der Drechslerei wird es vor allem für kunstgewerbliche Artikel genutzt. Außerdem dient das Holz zur Herstellung von Schmuck- und Zierkästen, Bilderrahmen, Musikinstrumenten (Holzblasinstrumente, Pianos) und diversen Kleinteilen bis hin zum Bürstenrücken. Der schmale, ca. 2,5 bis 5,0 cm breite Splint ist gelblich- bis rötlichweiß gefärbt. Das Kernholz ist im frischen Zustand nur wenig dunkler, gelblich- oder hellrötlichbraun, dunkelt aber unter dem Einfluss des Lichtes zu einem rötlichbraunen bis hellgoldbraunen Farbton nach. Manchmal können dunkle, rotbraune bis schwärzliche Einschlüsse gummiartiger Kernstoffe bis hin zu so genannten ?Gummiadern? auftreten. Die Jahrringe sind deutlich voneinander abgesetzt. Auf den Längsflächen bilden die Frühholzporen feine Fladern bzw. Streifen, zuweilen geflammte Texturen, die wesentlich zum charakteristischen Holzbild des Kirschbaumes beitragen. Weitere Informationen zur Kirsche, dem Baum des Jahres 2010, erhalten Sie unter www.baum-des-jahres.de Quelle: IDgS

Steine im Garten: Gestaltung mit Spannung
Foto BGL Steine im Garten sind ein sehr schönes Mittel für die Gestaltung. Wo zuvor eintönig Rasen wuchs, schlängelt sich nun ein buntes Pflaster trittfest und kunstvoll verlegt durch üppig blühende Beete. Am Teichrand glitzern kleine, rundgeschliffene Kiesel und am Lieblingsplatz erinnern die sandfarbenen, großen Steinblöcke an den letzten Urlaub im Süden. Auch an kühlen und windigen Abenden sitzt man hier herrlich geschützt. Vor allem Natursteine führen im romantischen Garten Regie: Sie tragen geheimnisvolle Namen wie Gneis, Syenit oder Porphyr und üben eine Faszination aus, die getragen ist von ihrer Schlichtheit, Schönheit und Dauerhaftigkeit. Manche Gesteinsarten, wie Granit, gibt es schon länger als 300 Millionen Jahre! Naturstein kann so schön sein! Damit aus einem Garten ein steinreicher Traumgarten wird, braucht es allerdings Erfahrung, Know-how und die richtige Technik. Erst dann fügen sich Stein an Stein zu einem kunstvollen Ganzen, das stabil und auch langlebig ist. Ein Grund mehr, Naturstein zu verwenden! Unterschiedlichste Schattierungen, Oberflächen- sowie Kantenstrukturen und Farben geben dabei jedem einzelnen Naturstein seinen individuellen Charme. Im Laufe der Jahre gewinnen sie mit ihrer natürlichen Patina sogar noch mehr an Charakter. Gewusst wie, lässt sich Naturstein vielseitig einsetzen: Landschaftsgärtner bauen aus Steinen Stützmauern, Sitzmäuerchen und Umfriedungen, dazu Treppen, Wege und Terrassen oder sie verwenden sie als Trittsteine oder Findlinge. Die Wahl der Gesteinsart ist dabei nicht nur Geschmackssache, auch die jeweiligen Witterungsverhältnisse wollen bedacht sein. Für die meisten Gebiete in Deutschland eignen sich aufgrund typischer Temperatur- und Wetterschwankungen vor allem Granit, Quarzit und Basalt. Besonders harmonisch und urwüchsig wirken im Garten auch die in freier Natur vorkommenden Steine aus der jeweiligen Region. Wie man sich´s pflastert, so geht man Das Anlegen befestigter Flächen trennt den Laien vom Profi: Steinarbeiten sind ein gefragtes Element der Gartenkunst! Schon bevor es richtig losgeht, muss einiges bedacht werden: Welche Voraussetzungen bringt der Garten mit sich? Ist er eben oder gibt es Gefälle? Wie ist er bepflanzt? Soll der Wegebelag in gebundener oder ungebundener Bauweise erfolgen? Welcher Belastung soll das fertige Pflaster standhalten? Ein Belag aus Naturstein ist belastbar, aber auch aus Betonstein sowie aus Pflasterklinker lassen sich befahrbare Wege bauen. Es gibt unzählige Verlegeweisen und der Fantasie sind so gut wie keine Grenzen gesetzt, um attraktive Muster zu gestalten. Allerdings gibt es auch einige echte Klassiker: Ein gängiges Muster, etwa für den Weg vom Haus zum Gartenschuppen, ist der so genannte Römische Verband. Hierfür setzen Landschaftsgärtner Platten unterschiedlicher Größe aneinander, wobei sie darauf achten, dass eine durchgehende Fuge nicht mehr als drei Platten berührt. Das Ergebnis ist ein rustikal anmutender Weg ? perfekt für einen üppig blühenden Garten mit vielen verschiedenen Stauden und Gehölzen. Im Gegensatz dazu gibt der Reihenverband aus gleich großen Platten dem Garten einen eher modernen Charakter und wirkt je nach Material wunderbar edel als Boden einer großzügig bemessenen Terrasse. Andere klassische Pflasterverbände sind das Bogenpflaster, bei dem Fachleute mehrere Kreisbögen mit gleichem Radius übereinander anordnen, oder die Kreispflasterung. Was passt, entscheiden letztlich auch Garten und Haus, denn alle Steinbauten sollten ins Gesamtbild passen ? das zu erkennen und in eine individuelle Gartengestaltung zu übersetzen ist eine Herausforderung, die der Landschaftsgärtner souverän meistert. Quelle: BGL

Rasensamen für Ihren Garten
Rasensamen ist die beste Grundvoraussetzung für einen ansprechenden, gesunden und langlebigen Rasen. Wenn Sie Ihr Grundstück, Ihre Garageneinfahrt, kahle Erdflächen oder Ihren Garten mit einem dichten, gleichmäßigen und grünen Rasen ausstatten möchten, ist für optimale Pflege einschließlich Bewässerung, Düngung und Unkrautfreiheit zu sorgen. Worauf Sie beim Kauf von Rasensamen achten sollten Rasensamen sollte sich zunächst durch ein optimales Mischungsverhältnis auszeichnen. Beim Kauf von Rasensamen erhalten Sie ein Gemisch von unterschiedlichen Gräsersorten, welche speziell gezüchtet worden sind. Sie finden vorrangig solche Gräserarten, welche in der landwirtschaftlichen Nutzung als Gras für die Fütterung von Tieren eingesetzt werden. Deshalb sollten Sie sich vor dem Kauf von Rasensamen beraten lassen. In minderwertigen Rasensamen finden sie vorwiegend solche Futtergräser. Diese Rasensorten haben den Nachteil, dass sie sich für die Ausbildung von Grasnarben nicht eignen, da sie ein lockeres und nicht dichtes Wachstum zeigen. Durch das geringe Dichte sind sie zudem anfällig für das Einwachsen von Unkraut. Die optimale Mischung des Rasensamens Die meisten Rasenmischungen für Rasensamen erfüllen jedoch die Voraussetzungen, damit Sie diese für die Begrünung einsetzen können. Sie unterscheiden sich lediglich in deren Grasarten. Grundsätzlich sollten Sie darauf achten, dass qualitativ gute Rasensamen solche Gräser beinhalten, deren Eigenschaften eine enge Wuchsform, die widerstandsfähige Trittbeständigkeit und eine starke Bildung von Ausläufern sind. Innerhalb der breiten Rasensortimente finden Sie beispielsweise Rasenmischungen, welche Gräser wie das Deutsche Weidelgras, die Wiesen Rispe und das Straußgras enthalten. Diese Rasenarten sind außerdem unempfindlich gegen zeitweilige Nässe und überstehen zudem Trockenperioden. Durch die extrem starke Ausläuferbildung wachsen die Grasarten dicht und Unkraut hat bei der entsprechenden Pflege keine Chance. Neben dem Aussehen stellen Sie sicher noch andere Anforderungen an den Rasen. In diesem Zusammenhang richten sich das mengenmäßige Mischungsverhältnis nach den Anforderungen. Wenn Sie einen Rasen züchten möchten, welcher hohe Trittanforderungen unterliegt und damit zu den sogenannten Strapazierrasen gehört, sollte Sie einen Rasensamen verwenden, bei welchem die überwiegende Bestandteil das Deutsche Weidelgras ist. Für einen Zierrasen sollten Rasensamen des Rot Schwingel beispielsweise überwiegen. Diese Grasart zeichnet sich durch ein Wachstum aus, welches sich in vielen dichten kleinen Blättern zeigt. Wenn Sie einen qualitativ hochwertigen Rasensamen wählen, dann haben Sie zudem den Vorteil, dass sie keine aufwendige Nachsaat mehr ausführen müssen. Außerdem treten keine oder nur geringe kahle Stellen im Rasen auf. Die richtige Menge an Rasensamen kalkulieren In Abhängigkeit von der Packungsmenge, haben Sie die Möglichkeit unterschiedlich große Grundstücksflächen zu bearbeiten. Als Richtmaß können Sie davon ausgehen, dass Sie bei 1 Kilogramm Rasensamen mit einem guten bis mittleren Mischungsverhältnis etwa 50 qm bestellen können. Hochwertiger Rasensamen zeigt eine vorwiegend hohe Keimfähigkeit und Sie müssen diesen deshalb nicht so dicht aussäen wie ein billiges Produkt.

Unkraut im Rasen
© iStockphoto.com/noticelj Unkraut im Rasen stellt für viele Garten- und Grundstücksbesitzer eine große Herausforderung dar. Die Pflege kann viel Aufwand bedeuten. Ärgerlich ist Unkraut in der Rasenfläche. Moos im Rasen Grundsätzlich finden Sie in einem intakten Rasen nur dann Unkräuter, zu denen auch die hartnäckigen Bewüchse mit Moos gehören, wenn dieser nicht dicht genug ist. Die beste Vorbeugung gegen Moos im Rasen ist eine dichte und starke Grasnabe. Dies ist jedoch nicht immer einfach. Sollten Sie unliebsame Unkräuter oder Bemoosungen im Rasen finden, dann gibt es unterschiedliche Hilfsmittel, wie Sie diesen zu Leibe rücken können. Dabei können sie sowohl zwischen der kurz- als auch langfristigen Variante wählen. Unkraut im Rasen entfernen Für die Beseitigung des Unkrautes, wenn es nicht flächig auftritt und eher vereinzelt sichtbar wird, können Sie einen handelsüblichen Unkrautausstecher verwenden. Dieser ist geeignet, wenn Sie beispielsweise Löwenzahn oder Scharfgarbe entfernen möchten. Wichtig ist bei diesem Bearbeitungsvorgang, dass das Wurzelwerk erfasst werden muss, da sonst ein schnelles Nachwachsen erfolgt. Ist die Fläche etwas umfangreicher und stören Sie die kahlen Stellen, dann haben Sie die Möglichkeit gezielt Rasen nachzusäen. Unkraut im Rasen chemisch entfernen Haben Sie einen Rasen, welcher einen Unkrautbewuchs auf umfangreicheren Flächen zeigt, dann ist es ratsam, chemische Bekämpfungsmittel zu verwenden. Dies zeigt außerdem Erfolg, wenn Sie damit Unkräuter mit einer flachen Wuchsform beseitigen möchten. Die chemischen Substanzen sollten Sie nur mit den vom Hersteller angegebenen Mischungsverhältnissen verwenden und vorrangig in den Monaten April bis Oktober einsetzen. Diese Präparate eignen sich nicht nur gegen Unkraut sondern auch gegen Moose. Günstiger ist es jedoch, wenn Sie versuchen, die Moose mit einem Rechen oder auf großen Rasenbereichen mit einem Vertikutierer zu entfernen. Dies gilt auch für Rasenfilz. Unkraut im Rasen mit verändertem Hp-Wert bekämpfen Nach diesen kurzzeitig wirkenden Möglichkeiten können Sie Unkraut und Moos langfristig aus dem Rasen verbannen. Dazu setzen Sie eine Bodenbearbeitung um, welche sich auf die optimale Gestaltung des Ph-Wertes bezieht. Aus dem vermehrten Auftreten von Moos können Sie schließen, dass der Ph-Wert des Rasenbodens im unteren Bereich liegt. Gartenkalk ist ein wirksames Mittel, um den Ph-Wert auf längere Sicht auszugleichen. Recht wirksam sind die sogenannten Ursteinmehle im Rahmen vorbeugender Maßnahmen. Wenn Sie Urgesteinsmehle einsetzen, dann versorgen Sie Ihren Rasen gleichzeitig mit den für ein dichtes Wachstum des Rasens vorteilhaften Spurenelementen und Mineralstoffen. Ratsam ist zudem die richtige und ausreichende Rasendüngung. Finden Sie Unkraut häufig unter Bäumen und in der unmittelbaren Nähe von Heckengewächsen, dann können Sie den Rasen durch Nachsäen verdichten.

Rasen säen
© iStockphoto.com/Sage78 Rasen säen ist keine hohe Kunst, wenn man die richtigen Schritte kennt. Für einen schönen Rasen schaffen Sie die Voraussetzungen schon von Anfang an durch die richtige Aussaat und Pflege. Rasen wird am besten im späten Frühjahr oder im Herbst gesät. Zu dieser Zeit ist der Boden warm genug und weist ausreichend Feuchtigkeit auf. Zuerst graben Sie die Erde etwa spatentief um und ebnen sie ein. Sie können bei dieser Gelegenheit gleich den PH-Wert des Bodens bestimmen. Liegt er unter 5,5 sollten sie dem Boden Rasenkalk zuführen. Anschließend lassen Sie die vorbereitete Fläche einige Zeit ruhen, bis sich das Erdreich ausreichend gesetzt hat. Damit die Wurzeln des neuen Rasens von Anfang an optimal mit Nährstoffen versorgt werden, streuen Sie nun Rasendünger mit einem hohen Phosphorgehalt auf den präparierten Boden. Am besten eignet sich dazu ein Düngerwagen, denn der Dünger sollte keinesfalls zu dicht ausgestreut werden, da er sonst den keimenden Rasen verbrennen kann. Rasensamen für das Aussäen Beim Kauf des Rasensamens sollten Sie vorab überlegen, was für eine Rasenart Sie später haben möchten. Soll es ein reiner Zierrasen werden oder ist er Belastungen durch Spiel und Sport ausgesetzt? Liegt das Areal in der Sonne oder eher im Schatten? Schauen Sie dabei nicht zu sehr aufs Geld, denn hochwertiger Rasensamen hat seinen Preis. Mit billigen Sorten haben Sie am Ende viel mehr Arbeit, bis eine halbwegs ansehnliche Grünfläche daraus gewachsen ist. Lassen Sie sich hierbei am besten von einem Fachmann beraten. Der richtige Zeitpunkt für das Aussäen Wenn Sie den Rasen aussäen, sollte es windstill sein. Am einfachsten geht die Aussaat mit einem Saatwagen, das garantiert eine gleichmäßige Aussaat. 20 bis 40 Gramm Grassamen pro Quadratmeter sind optimal. Achten Sie bei der Aussaat per Hand darauf, dass Sie regelmäßig und nicht zu dicht säen. Gräser brauchen Licht zum Keimen, darum die Grassamen nur leicht anrechen und dann mittels einer Walze oder Trittbrettern andrücken. Anschließend noch gut wässern und fertig ist der Grundstock Ihres neuen Rasens. Nach dem Säen des Rasens Damit die jungen Pflänzchen kräftig wachsen können, müssen Sie die Grünfläche in den nächsten Wochen nur noch ausreichend und regelmäßig wässern. Die jungen Triebe sind in der ersten Zeit noch sehr empfindlich. Betreten Sie den Rasen daher nicht, bis es Zeit zum Mähen ist. Ist das Gras fünf bis zehn Zentimeter lang, kann es zum ersten Mal geschnitten werden. Mähen und düngen Sie Ihren Rasen von nun an regelmäßig und wässern Sie ihn bei trockener Witterung, das lässt ihn dicht und grün werden.

Kirschlorbeer im Garten
© VoDeTan2 Der Kirschlorbeer heißt richtig Lorbeerkirsche und hat nichts mit dem Gewürz Lorbeer zu tun. Die Blätter des Kirschlorbeers sehen lediglich ähnlich aus. Der Kirschlorbeer eignet sich hervorragend als Sichtschutz in einer Hecke oder in Kombination mit anderen Sträuchern frei stehend. Die Blütezeit ist im Mai bis Juni und im Herbst. Je nach Art gibt es Variationen der Blütezeit. Der Kirschlorbeer eignet sich besonders für größere Gärten. Er ist sehr wuchsfreudig und kann bis zu 4 Meter hoch und Meter breit werden – ja nach Art. Etwas problematisch ist die Frostempfindlichkeit des Kirschlorbeers. Im Frühjahr und Sommer wachsen die geschädigten Bereiche jedoch schnell wieder nach. An besonders kalten Tagen im Jahr können Sie die Pflanzen mit Decken abhängen, um Sie vor Frost zu schützen. Im Herbst geben Sie Rindenmulch oder Grasschnitt um die Wurzeln, dann haben Sie lange Freude an Ihrem Kirschlorbeer. Kirschlorbeer pflanzen oder umpflanzen Kaufen Sie die Pflanzen in einer Gärtnerei, da die Vermehrung recht schwierig ist. Die Setzlinge sollten dann eine Größe von einem halben Meter haben. Die beste Zeit für das Pflanzen von Kirschlorbeer ist das Frühjahr. Setzen Sie die einzelnen Pflanzen mit einem Abstand von etwa einem Meter. Dann hat der Kirschlorbeer genug Platz, um sich auszubreiten. Wässern Sie nach dem Pflanzen und im ersten Jahr ausgiebig. Vor dem Umsetzen schneiden Sie die Triebe 1/3 ab. Die beste Zeit für Umpflanzungen ist das Frühjahr oder der Herbst. Kirschlorbeer schneiden Schneiden Sie den Kirschlorbeer möglichst vor der Wachstumsperiode im Frühjahr. Im April hat der Austrieb noch nicht begonnen. Wenn Sie ihn später schneiden, zerschneiden Sie die Blätter und er wird unansehnlich. Den Kirschlorbeer schneiden Sie am Besten mit einer gewöhnlichen Heckenschere. Im Sommer können Sie lange Triebe einzeln von Hand kürzen, ohne die Blätter zu beschädigen. Einen größeren Rückschnitt bis zu 3/4 verträgt der Kirschlorbeer im Frühjahr. Foto: © VoDeTan2 unter CC-Lizenz

Rasenmäher
© iStockphoto.com/travelpixpro Rasenmäher sind für die Pflege des Rasens unerlässlich. Der Rasenmäher sorgt nicht nur für eine gleichmäßige Länge des Rasens. Durch regelmäßiges Mähen verzweigen sich die Grashalme und ein dichter grüner Teppich entsteht. Gleichzeitig sterben Unkräuter durch das Mähen ab. Beginnen sollten Sie mit dem Rasenmähen bereits im April, wenn die Wachstumsperiode beginnt. Wann und wie oft sollte der Rasenmäher zum Einsatz kommen? Am Besten mähen Sie den Rasen morgens oder abends, wenn die Sonne nicht so stark scheint. In der Mittagszeit verbrennen die abgeschnittenen Enden. Achten Sie darauf, dass das Gras nicht mehr feucht von Regen oder Tau ist. Feuchtes Gras verklumpt den Auswurf und am Ende bleibt der Schnitt auf dem Rasen liegen, statt in den Fangkorb zu wandern. Dabei können die Messer nicht mehr richtig arbeiten und schneiden nicht mehr gründlich, sondern reißen die Halme ab. In der Regel sollten Sie den Rasenmäher einmal in der Woche über Ihre Rasenfläche bewegen. Das erleichtert das Mähen und kräftigt die Blätter der Pflanzen. Worauf ist beim Kauf eines Rasenmähers zu achten? Zuerst sollten sich überlegen, wie groß Ihre zu mähende Rasenfläche ist. Danach sollten Sie die Größe des Rasenmähers wählen. Bis 100 qm reicht ein Mäher, den Sie von Hand bewegen. Bei größeren Rasenflächen lohnt sich die Anschaffung eines Rasenmähers mit eigenem Antrieb. Die Läutstärke ist entscheidet darüber, wann Sie mähen dürfen. Mittlerweile gibt es eine große Auswahl an so genannten Flüster-Rasenmähern. Diese sind meist elektrisch betrieben und sind sehr leise. Damit müssen Sie sich nicht an die Ruhezeiten halten. Ein Rasenmäher mit einem Benzin-Motor eignet sich für größere Rasenflächen. Jedoch sind diese Mäher meist lauter. Die Pflege des Rasenmähers Ein guter Rasenmäher hat immer scharfe Messer. Stumpfe Messer beschädigen beim Schnitt den Grashalm. Den Rasenmäher sollten Sie unbedingt nach jeder Benutzung gründlich mit einer Bürste reinigen. Sonst beginnen die Metallteile schnell zu rosten und durch Verschmutzungen kann der Schnittabfall nicht mehr richtig in den Fangkorb transportiert werden. Säubern Sie die Messer, den Schnittraum und den Fangkorb mit einer Bürste. Achten Sie darauf, dass der Stecker gezogen ist bzw. die Benzinzufuhr unterbrochen ist. Bei einem Benzin-Rasenmäher müssen Sie prüfen auf welche Seite Sie den Rasenmäher legen können, sonst tritt Öl oder Benzin aus. Werfen Sie dazu einen Blick in die Bedienungsanleitung Ihres Rasenmähers.

Teichfilter für den Gartenteich
© iStockphoto.com/jgroup Teichfilter sorgen für klares Wasser im Gartenteich. Im Prinzip gibt es für jede Größe eines Teiches einen passenden Filter, egal ob Sie einen kleinen Gartenteich besitzen oder einen Schwimmteich sauber halten möchten. Die Kapazität des Teichfilters ist von der Größe des Teiches und von der Anzahl der Fische abhängig. Zur Unterstützung der Klärung sollten etwa 30% der Wasseroberfläche mit Pflanzen bedeckt sein. So wählen Sie den richtigen Teichfilter Die Größe des Teichfilters ist abhängig von der Wassermenge. Der Filter sollte etwa 1/10 der Gesamtmenge des Wassers fassen können, um eine ausreichende Wirkung zu erzielen. Bei größeren Gartenteichen oder Schwimmteichen empfiehlt sich ein Filter mit einem Mehrkammer-System. Die Kammern filtern Stufe für Stufe zuerst grobe und dann immer kleinere Partikel aus dem Wasser. Eine biologische Klärung enfernt den Stickstoff durch Bakterien. Als Filtermaterialgbt es verscheidene Materialien von Schwämmen über Aktivkohle bis hin zu Tonröhrchen. Filterwatte hingegen hat nur eine begrenzte Filterwirkung und muss regelmäßig ausgewechselt werden. Große Filter befinden sich meist nicht im Wasser, sondern neben dem Gartenteich. Teichfilter selbst bauen Manchmal ist es sinnvoll einen Teichfilter selbst zu bauen. Das kann viel Geld sparen. Im Baumarkt gibt es dafür Bausätze. Sie sollten jedoch unbedingt die Preise vergleichen. Sie wollen ja am Ende nicht mehr für Ihren selbstgebauten Teichfilter bezahlen, als für einen fertigen Filter. Wichtig ist vor allem die Wahl des richtigen Filtermaterials. Besonders günstig sind Würfel oder Schnipsel aus Filtermatten. Diese bieten eine große Oberfläche für die Ansiedlung von Bakterien. Ebenso eigene sich Filetmatten für den selbstgebauten Teichfilter. Beachten Sie die Reihenfolge der Filterkammern von groß (Porengröße PP10) nach klein (Porengröße PP45). Als Behälter für das Filtermaterial eigen sich Regentonnen. Diese können Sie unterteilen und so mehrere Filterstufen in einer Tonne unterbringen. bei großen Gartenteichen können Sie mehrere Tonnen verbinden und in jeder eine eigene Filterstufe einbauen.